Weekly Reads KW 16


Hallo ihr Lieben,

neue Woche, neues Weekly Reads! Dieses Mal mit etwas weniger Input, weil Leseflaute durch aktuelles Buch im Kommen xD wünscht mir Glück, dass sie mich nochmal verschont! 😉

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Lesend und blubbernd durch die Weihnachtszeit – Tag 1


Endlich komm ich auch dazu, diesen Beitrag zu schreiben 😀

Worum es genau geht bzw. euch noch anmelden könnt ihr hier, bei der liebsten Anka 🙂
TAGESAUFGABEN FÜR MONTAG, DEN 22.12.2014
  • Veröffentliche eine Blogbeitrag, in dem du deine Updates festhalten kannst   
  • Gönne dir mindestens 1 Stunde bewusste Lesezeit
  • Besuche 5 Blogs, die du auf der Teilnehmerliste findest und hinterlasse jeweils 1 Kommentar (kein SPAM bitte, aber das versteht sich von selbst, oder?) –> das werde ich heute zeitlich nicht mehr schaffen. Ich hoffe, das wird mir verziehen 😀 es ist ja kein Zwang bei dieser Aktion 😉 vielleicht schaff ich es morgen, noch andere Blogs anzuschauen?

Tagebuch einer Herstellerin (oder einer, die sich auf dem Weg dahin befindet) #2


Dies ist gestern schon besagter Bericht zur heutigen Druckabnahme 😀

leider klingt das viel spektakulärer, als es wirklich war.
Mein Kollege – der wirklich Titel abgestimmt hat, ich war ja eigentlich nur dabei, um das mal zu sehen und was dabei zu lernen – und ich sind mit einen Auto da hingedüst. In der Druckerei angekommen haben wir sehr coole und professionell aussehende Besucherausweise bekommen, die man sich anstecken musste 😀 und ich war überall mit meinem Kollegen angemeldet, jeder wusste meinen Namen, und selbst der Abstimmungsraum war für „Herrn XY und Frau YX von XX“ reserviert (das klingt jetzt unspektakulär, ich weiß, aber unsere Namen bleiben ein Geheimnis 😉 ).
Mir wurde gleich der Rest meines riesigen Plots (siehe gestern) in die Hand gedrückt – da der soooo dringend (ihr wisst schon) fertig werden musste, hab ich kurzerhand im Vorfeld mit der Ansprechpartnerin in der Druckerei ausgemacht, dass ich den Rest des Plots dort freigebe xD
Bevor ich mich an die Arbeit gemacht hab, haben wir allerdings zuerst das getan, wofür wir hier waren und das Buch meines Kollegen gemeinsam abgestimmt.

Das bedeutet folgendes: man muss aus nachvollziehbaren Gründen sicherstellen, dass der Druck die im Buch enthaltenen Bilder auch so wiedergibt, wie man sie im Vorfeld abgestimmt hat – es nützt nichts, wenn man die schönsten Bilder von keine Ahnung, Tomaten geprooft hat und die dann nachher alle knalleblau sind, weil der Drucker beim Cyan zu viel Gas gegeben hat 😀
Oftmals macht das die Druckerei selbst – allein aus Gründen der Praxis. Man kann ja nicht für jeden einzelnen Titel, den man so produziert, in die Druckerei fahren – leuchtet ein, ne? 😉
Dafür schickt man die Proofs zu dem Titel – farbverbindliche Abbildungen aus der Repro, die man selbst im Vorfeld so korrigiert hat, dass die Farbe richtig abgestimmt ist und die Bilder genau so in den Druck übernommen werden können.

Bei besonders heiklen Titeln allerdings überlässt man das nicht dem Drucker, sondern man fährt zur Druckabnahme. Hier macht man die Farbabstimmung selbst.
Jetzt wieder dazu, wie das eigentlich geht: der Drucker bringt einem einen Bogen, die Proofs (Erinnerung: das waren die farbverbindlichen Abbildungen) liegen bereit und man vergleicht die Qualität von Bildern.
Der erste Bogen unseres heutigen Titels war noch von der Andruckphase. Für jemanden, der das nicht weiß: bevor richtig mit dem Druck eines Bogens begonnen werden kann, wird die Maschine genauestens eingestellt, eben deshalb, dass die Farbgebung passt und nicht zuviel von einer Farbe gedruckt wird. Das braucht ganz schön viel Papier und Farbe 😛
Der Andruck hat dadurch, dass die Maschine ja erst anläuft, auch selbstverständlich noch nicht so eine gute Farbqualität wie spätere Bögen. Auch die Bilder vom Buch meines Kollegen waren sehr „flau“; es hat definitiv an Farbe gemangelt, insbesondere an Gelb.
Wir haben das bestimmt und der Drucker ist mit dem Bogen wieder abgedüst, um die entsprechenden Einstellungen an der Maschine so zu ändern, wie wir das gern wollen. Sobald der nächste Bogen fertig war, wurde er uns erneut gebracht und das Spiel ging von vorn los. Dieses Mal war es aber schon besser.
Dann haben wir uns noch einen cellophanierten Umschlag angeschaut – so ziemlich alle Bücher ohne Schutzumschlag werden cellophaniert – eine hauchdünne Folie wird um den Umschlag  befestigt. Das nennt man auch „Kaschieren“ – warum auch immer xD und es gibt im Wesentlichen matte und glänzende Cellos. Je nach dem welche man wählt, verstärkt sie einzelne Farbtöne; die glänzende verstärkt Gelb und Magenta und die matte eher blau. Je nach Titel sieht matt edler aus, aber auch glänzend kann sehr gut wirken.

In der Zwischenzeit hab ich mich dann leider Gottes wieder mit dem Plot beschäftigt – aber wir können eine Party schmeißen, denn er ist fertig! 🙂 puh, ganze drei Stunden hab ich gebraucht, um ca 200 Seiten Plot durchzuschauen und zu kontrollieren. Ich hab noch einige Dinge gefunden, die man vielleicht hätte korrigieren sollen – wenn der Zeitdruck nicht so hoch wäre und das Ding heute noch auf die Maschine geht bzw mittlerweile wohl schon drauf ist 😛 naja, dann muss es jetzt so gehn.

Anschließend begann der noch schönere Teil, denn wir wurden zum Essen eingeladen 😀 das war echt super, wenn auch ein bisschen strange, weil mein Kollege und der Typ von der Druckerei sich über mega private Sachen unterhalten haben, obwohl sie sich auch nicht so gut kennen – und ich dabei saß und dachte: ähem.

Im Großen und Ganzen war es aber eine schöne Erfahrung und ich bin um etwas Wissen reicher 🙂 und ich kann euch von etwas Neuem berichten. Das ist doch auch was, oder? xD

Tagebuch einer Herstellerin (oder einer, die sich auf dem Weg dahin befindet) #1


Heute berichte ich euch mal ein bisschen von meinem Arbeitstag und in dem Zusammenhang von einer der unzähligen Aufgaben, die ein Buchhersteller zu seinem täglichen Geschäft zählt – zumindest da wo ich arbeite. In anderen Unternehmen mag das anders sein, also vergebt mir bitte in der Hinsicht 😉

Heute war es nämlich so: ich musste, was ich schon vorher wusste, da es mir gestern telefonisch durchgesagt wurde (und schon im Vorfeld mehrmals drängend erwähnt: „Sie MÜSSEN diesen Plot morgen UNBEDINGT freigeben!“ – ja, mit Großbuchstaben, zumindest klang es so xD) unbedingt einen Plot zu einer meiner Novitäten freigeben.

Ein Plot wird immer dann erstellt, wenn ein Titel zum ersten Mal bei einer Druckerei läuft – also sowohl, wenn es ein komplett neuer Titel ist, das ist ja logisch, als auch wenn er vorher bei einem anderen Drucker war. Für einen Plot werden die Seiten auf einem Plotter (logisch, ne? xD) ausgegeben. Das ist ein Digitaldrucker.
Vorher werden die Seiten ausgeschossen – der Fachbegriff für das Anordnen der Seiten auf dem Druckbogen. Denn, wie vielleicht nicht jeder weiß: man druckt ja nicht Seite für Seite einzeln, sondern die Seiten werden auf riesigen Bögen platziert, die nach dem Druck beim Buchbinder gefalzt („gefaltet“, sodass die richtigen Seiten aufeinander liegen, wenn die Bögen zu einem Buch gebunden werden) werden.

Zurück zum Plot: der Plot wird nach dem Ausschießen erstellt, um nochmal zu kontrollieren, ob alle Seiten richtig stehen, also in der richtigen Reihenfolge hintereinander sind. Das muss der Kunde, sprich der Verlag überprüfen.

Aber nicht nur das: es gibt auch noch ganz viele andere Sachen, die wichtig sind: die elementarsten sind, ob Pagina (Seitenzahl) und Kolumnentitel (das ist diese Zeile links und rechts überhalb des normalen Textes, die besonders oft in Lexika oder Fachbüchern auftritt ;)) vorhanden sind oder aus Versehen verschütt gegangen sind, ob die richtigen Bilder eingesetzt wurden (nur nochmal zur Kontrolle) und ob die im Kapitel verwendeten Farben (bei Belletristik gibts das ja im Normalfall nicht – bei uns ist das aber wichtig) eingesetzt wurden.
Anschließend muss noch der Textanschluss von einer Seite zur nächsten geprüft werden, also ob es logisch weitergeht und kein Wort verloren ging.

Je mehr Umfang das Ding hat – desto länger dauert sowas natürlich xD und ich mache gerade einen 600-Seiten-Titel. Sprich: dauert lang!
Und ich wusste, um wieder zur Geschichte zurückzukehren, dass dieser Plot heute kommen sollte – in Teilen, weil die arme Frau L. aus der Druckerei es laut ihrer Aussage nicht schaffen würde, den ganzen Plot fertig zu machen. Also hab ich gewartet und gewartet. Und gewartet. Der Kurier, der immer die Sachen aus besagter Druckerei bringt, war schon da; und langsam aber sicher hab ich mich auf die Suche nach dem Plot gemacht. Hab sogar in der Druckerei angerufen, ob sie ihn doch nicht geschickt hat.

Arrgh und wo finde ich ihn schließlich? Auf dem Schreibtisch einer Kollegin, die heute nicht im Verlag war. Obwohl klar und deutlich mein Name drauf steht! Vor- und Nachname! Hrrngh 😀 ich würde gern wissen, wer das überlesen hat…
Dann kam auch noch dazu, dass Frau L. 400 Seiten geschickt hat und nicht wie angekündigt 120. Hurray! Macht auch nur 4x so viel Arbeit!
Versteht mich nicht falsch – ich bin unendlich dankbar für die großartige Arbeit, die ich als Praktikantin machen darf – aber es ist halt ziemlich mühsam und es MUSSTE (Verweis auf weiter oben xD) ja heute unbedingt fertig werden. Also hab ich zwei meiner Kollegen wohl oder übel flott gemacht und gemeinsam haben wir das Ding heute noch rausgehauen 😀 sie sind einfach super ❤

Zumindest den Teil, der schon fertig war. Den Rest? Interessanterweise mache ich das morgen direkt in der Druckerei, was sehr unüblich ist xD zufällig bin ich nämlich morgen da, zur Druckabnahme mit meinem Kollegen. Und während er seinen Titel abnimmt, mache ich das sozusagen auch mit meinem. Lustig.

Das heißt, wenn ihr Glück habt (und ich auch) und es interessant ist, dann werde ich euch morgen von der Druckabnahme berichten ^^ bis dahin: einen schönen Restabend euch! 🙂

[Abgeschlossen] Richelle Mead – Vampire Academy (06): Schicksalsbande


Inhalt in drei Sätzen (Achtung! Enthält Spoiler für sämtliche vorangegangenen Teile!):

Nachdem Rose – unschuldig – wegen Mordes an Königin Tatiana verhaftet wurde, setzen ihre Freunde, allen voran Lissa, sämtliche Hebel in Bewegung, um ihre Unschuld zu beweisen und gleichzeitig den wahren Mörder zu finden. Sie verhelfen Rose zu einem Ausbruch aus dem Gefängnis am königlichen Hof und sie macht sich gemeinsam mit Dimitri und der Alchemistin Sydney auf die Flucht, um Lissas Stiefbruder oder -schwester zu finden – der oder die ihr das Stimmrecht im königlichen Moroi-Rat gewähren würde und dadurch endlich für die so lang ersehnten Änderungen sorgen könnte. Während Rose also unterwegs ist, unterbreitet ihr ausgerechnet ihr Erzfeind Victor Dashkov einen Vorschlag, der alles noch mehr verändern könnte: Lissa soll als Königin kandidieren…

Meine Meinung:

Hach jaa… ^^ ich bin ziemlich traurig ehrlich gesagt, dass die Vampire Academy-Reihe mit diesem sechsten Teil nun vorbei ist. Zwar hab ich den ersten Teil der Spin Off-Serie Bloodlines hier, aber ich werde insbesondere Rose schmerzlich vermissen…
Zuerst kurz zum Schreibstil und der Handlung: ich glaube, ich könnte schwören, dass ich noch niemals eine Buchreihe gelesen hab, die durchgängig mit jedem Buch besser und besser und besser geworden ist!!! Der erste Teil war okay, ich mochte Rose schon damals, weil sie einfach total witzig und sarkastisch ist, aber dazu später. So um den dritten herum war es schon besser und ab dem vierten Band ging das ganze steil nach oben und ich hab die Bücher verschlungen.
Der Schreibstil ist unglaublich witzig und sarkastisch – ich liebe ja sowas 🙂 die Geschichte wird aus Roses Sicht erzählt und sie ist einfach so ein toller Charakter!! *__* Zwar macht sie manchmal auch Aktionen, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, aber das kann sie meistens dann auch nicht, was sie einfach enorm sympathisch macht. Müsste ich eine Liste mit meinen allerliebsten Protagonisten in Büchern erstellen, ich weiß nicht, ob es jemanden gäbe, der Rose schlagen könnte. Vielleicht Hermine. Vielleicht.
Denn eigentlich bin ich gar kein so großer Fan von solchen Kick Ass-Protas, aber Rose ist einfach so authentisch und es passt perfekt in die Geschichte und haaaach ^^ ich liebe sie einfach. Auch Lissa ist mir ans Herz gewachsen, obwohl sie mir gegen Ende, als sie sich dann um den Posten der Königin bewirbt, ein bisschen abhanden gekommen ist, aber was weiß ich auch schon vom Königsein? xD
Ausnahmsweise fand ich auch die Romantik im Buch total schön 🙂 Rose und Dimitri hach ^^ zwar bin ich einfach kein Fan von russischen Namen oder Typen – ich weiß auch nicht, das ist auf keinen Fall böse gemeint, aber ich glaube, ich könnte diesen Akzent nicht ernst nehmen xD – aber sie passen einfach so hervooooorragend zusammen und haaaaaaach, hab ich das schon gesagt? ^_^

Ich bin wie gesagt echt traurig, dass die Reihe zu Ende ist, besonders weil dieser letzte Band nochmal alles rausgeholt hat aus der Story, was ging und das in positiver Art und Weise. Mit Vampire Academy bekommt man eine ganz andere Vampirgeschichte, als man es vielleicht erwartet, nicht im Entferntesten vergleichbar mit Twilight & Co. Wenn ihr die Reihe noch nicht gelesen habt, TUT ES!!! Besonders, weil in drei Wochen der Film (DER FILM!!!!!) rauskommt 🙂 auf den freu ich mich auch schon ganz besonders… auch wenns im Trailer irgendwie gefühlt nur um Sex ging… ähem ja. Ich bin sehr gespannt drauf und bete einfach nur, dass sie die Story nicht vermurkst haben und alle Charaktere so sind, wie ich sie mir annähernd vorgestellt habe 😉

[Abgeschlossen] Jill Mansell – Mein zukünftiger Ex


Inhalt in drei Sätzen:

Mit siebzehn sind Lola und Doug schwer verliebt, doch dann zieht Doug zum Studium nach Edinburgh. Lola will mit ihm gehen, doch dann macht Dougs biestige Mutter, die Lola für zu schlecht für ihren Sohn hält, ihr ein Angebot: zehntausend Pfund, wenn sie Doug ein für alle Mal in Ruhe lässt – und Lola braucht dieses Geld, denn ihr Stiefvater hat sich unabsichtlich mit Kriminellen eingelassen und fürchtet um sein Leben, weswegen sie schweren Herzens auf den Deal eingeht und schwört, Doug nie wieder zu sehen. Zehn Jahre später soll sich alles ändern, nämlich als Lola eine Frau vor einem Raubüberfall rettet, die sich als Dougs Mutter entpuppt, wodurch sowohl Doug als auch seine Schwester Sally (wieder) in Lolas Leben treten und für allerlei Komplikationen sorgen…

Meine Meinung:

Ich hatte echt mal wieder Lust auf so totale Chicklit-Bücher, weswegen ich dieses hier gelesen habe. Es hat mir allgemein ziemlich gut gefallen. Der Schreibstil ließ sich wie bei allen Büchern von Jill Mansell außerordentlich gut lesen und es war witzig und unterhaltsam. Hab ich schon erwähnt, wie GEIL die Jill Mansell-Cover aussehen? Meine Fresse, ich find die so unglaublich toll ^^ ich hab ja ohnehin ein Faible für Typografie und Gestaltung entwickelt, aber das sieht einfach nur wunderschön aus 🙂
Zur Handlung: ich fand die Geschichte an sich recht schlüssig und spannend. Auch die Charaktere mochte ich beinahe alle – nur Lola ging mir oft tierisch auf die Nerven! Zum einen, weil sie ein Mädchen ist, wie es im Buche steht. Nur shoppen im Sinn und kichern und sich total dämlich verhalten (und sehr unrealistisch!!!), wenn es um Männer geht. Arrgh, manchmal hätte ich ihr am liebsten den Kopf geschüttelt und gesagt, „werd mal wieder klar!“ 😀

An sich wars das schon, das Buch hat mir gut gefallen und wer auf top geschriebene, witzige Chick Lit steht, sollte sich dieses Buch sowie alle Bücher von Jill Mansell eigentlich dringend mal vornehmen! 😉

[Abgeschlossen] Jeyn Roberts – Dark Inside


Inhalt in drei Sätzen:

Auf der Erde geschieht Schreckliches: ein furchtbares Erdbeben löst weiterführende Katastrophen aus, nämlich indem sich plötzlich die überwiegende Mehrheit der Menschen in zombieartigem Zustand befindet und die Menschen, die aus unerfindlichen Gründen nicht davon befallen sind, grausam töten. Auch Clementine, Mason, Aries und Michael gehören zur letzteren Gruppe, nachdem sie einem Amoklauf, dem Erdbeben und schreckliche Morden entkommen sind. Sie schließen sich zusammen, denn nur gemeinsam kann man in diesem Krieg überleben, doch ist die Gemeinschaft sicherer als das Alleinsein?

Meine Meinung:

SO lange wollte ich dieses Buch schon lesen, und nie hab ich es irgendwo bekommen xD endlich hab ich es gelesen und es hat mir jaaa, ganz in Ordnung gefallen. Ich finds ein bisschen schade, dass ich dem Buch keine höhere Bewertung geben kann, aber dazu komm ich gleich.
Der Schreibstil lässt sich enorm flüssig lesen und ist sehr spannend. Besonders am Anfang, wenn die geschilderten Bluttaten passieren, in die die vier hineinschlittern und nur durch schieres Glück entkommen, musste ich unbedingt weiterlesen! Leider fand ich die Teile, die danach kommen, nicht mehr soooo spannend wie den Anfang. Der flüssige Stil zieht sich zwar durch die ganze Geschichte – aber eigentlich hatte ich vom Klappentext etwas anderes erwartet. Die Menschen in Dark Inside sind zwar äußerlich nach wie vor Menschen und nicht untot oder sowas, aber sie verhalten sich exakt so, als sie die Zombie-Apokalypse ausgebrochen und damit hatte ich nicht gerechnet, sondern eher mit einer Dystopie. Auch nachdem die Jugendlichen endlich geflohen sind, passiert eine ganze Weile nichts, was die Handlung auch nur annähernd voranbringt. Zwar ist jeder von ihnen auf seine Weise auf der Flucht vor den „Hetzern“, wie die Zombiemenschen genannt werden, aber es passieren nur kleinere Szenen, die für mich fast wie Lückenfüller gewirkt haben. Erst ganz am Ende tut sich dann wieder was Interessantes, das die Gruppe zusammenführt und das hätte ich mir viel früher gewünscht. Das passiert wirklich erst kurz vor den letzten Seiten. Zwar wird es nochmal ganz schön dramatisch, aber es konnte mich leider lange nicht so packen wie am Anfang.
Die Charaktere sind ganz okay, es gab keinen, wo ich jetzt dachte BOOAH, bist du blöd, aber ich hab auch keinen davon richtig ins Herz geschlossen, was ich bei einem Buch gerne habe.

Alles in allem war Dark Inside interessant und durchaus spannend und vor allem richtig gut zu lesen. Ich bin jetzt nicht gerade begeistert, bereue aber auch nicht, dass ich es gelesen hab. Auch die Fortsetzung der Dilogie werd ich auf jeden Fall lesen 😉