Protagonistinnen – eine Diskussion


Wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt, geht es heute um Protagonistinnen. Zu diesem Video wurde ich durch den Film „Suffragette“ inspiriert, den ich diese Woche im Kino angesehen habe. Im Zusammenhang damit (in dem Film geht es um eine Frauenrechtsbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts, die schließlich zur Einführung des Frauenwahlrechts geführt hat) kam mir die Idee, mal über die Darstellung von weiblichen Hauptcharakteren in den Büchern zu diskutieren, die ich lese.
Meistens sind die mir nämlich zu stereotyp. Genaueres findet ihr aber hier:

Ich freu mich sehr, dass einige schon fleißig mit mir mitdiskutiert haben 🙂 gerne möchte ich jetzt auch noch eure Meinung zu dem Thema hören! Das wurde zwar schon oft besprochen, aber ich finde, dass jede Diskussion wieder einen neuen Blick auf das Thema Protagonistinnen bietet 🙂

Matching Covers #3


Da euch die letzten zwei Beiträge zu diesem Thema so gut gefallen haben, kommt hier der dritte Teil meiner Coververgleichs-Reihe 🙂 weil mir der Titel, den ich zuerst hatte (US-Cover vs. deutsche Cover) nicht so wahnsinnig gut gefällt und es ja auch nicht immer amerikanische Originale sind, nenne ich es jetzt einfach mal übergangsweise Coververgleich, bis mir was noch Besseres eingefallen ist 😀

hier gehts zu Teil 2

hier gehts zu Teil 1

Heute nehme ich mir mal ein paar Contemporary-Cover aus meinem Regal vor. Los gehts!

Gavin Extence – Das unerhörte Leben des Alex Woods

Links das Original, rechts das deutsche:

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Wow, zu Beginn mache ich es mir gleich mal schwer 😀 ich finde, beide Cover sehen echt interessant und cool aus und lassen viel Interpretationsspielraum 🙂
Leider hab ich das Buch seit Ewigkeiten hier stehen, aber immer noch nicht gelesen, deshalb kann ich nicht sagen, welches besser zum gesamten Inhalt des Buches passt.
Je länger ich das Original anschaue, desto cooler finde ich es! Diese Treppen aus Gras,  die im Freien zu schweben scheinen und die es so in Wirklichkeit ja gar nicht gibt und dann am Ende dieses Türmchen, das mich irgendwie von weitem an den Big Ben erinnert… gefällt mir 🙂 und dann steht da oben links noch ein Kerl, vermutlich Alex Woods und schaut ziemlich teilnahmslos ins Leere. Das passt meiner Meinung nach aber gut zum Titel, denn es verdeutlicht für mich den Coming of Age-Charakter, den die Geschichte wohl hat.
Allerdings hat auch das deutsche Cover was. Mir gefällt der Font unheimlich gut, ich steh voll auf diese Handschriften 😀 was ja auch ziemlich in ist. Das Türkisblau des Covers ist echt schön und diese Sterne in weiß gefallen mir auch sehr gut. Da ich mich kurz über den Inhalt schlau gemacht habe, weiß ich jetzt auch, dass Alex als Kind von einem Blitz getroffen wurde, den man ja hier auch auf dem Bild sieht 😀 dahinter die Kulisse einer Stadt. Ob es etwas Besonderes mit der Stadt auf sich hat, werde ich dann ja herausfinden, wenn ich es endlich lese *hüstel*. Wobei ich gerade total Lust auf das Buch bekomme, je länger ich das Cover analysiere 😀
Hier hab ich im Endeffekt gar keinen Favoriten! Beide Cover gefallen mir echt gut, wobei ich vielleicht eine Minitendenz zum englischen Original habe.

Jennifer Niven – All die verdammt perfekten Tage

Dieses Buch habe ich bereits auf Deutsch gelesen. Es ist ein Contemporary, das das sehr ernste Thema Selbstmord von Teenagern behandelt. Hier seht ihr die beiden Cover:

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Zwei blaue Cover. Zuerst zum Original. Hier gefallen mir diese Post-Its gut. Ich mag wieder diesen Handschrift-Stil sehr gern! Was mir gerade erst auffällt, obwohl ich das Cover schon ein paar Mal gesehen habe: die Protagonisten sind durch die Blume und den Vogel auf dem Cover verewigt, denn sie heißen Violet und Finch – also Veilchen und Fink. Das finde ich ne echt süße Idee 🙂
Das deutsche Cover mochte ich als ich das Buch gelesen habe gar nicht mal so gerne, aber ich glaube mittlerweile, das liegt an der Verarbeitung des Buches, die nicht gerade die allerhochwertigste ist. Außerdem sieht das Blau hier an meinem nicht farbkalibrierten Bildschirm auch viel schöner aus als in Echt in meinem Regal 😀
Betrachte ich es jetzt, finde ich auch hier die Schrift total schön. Auch die Jugendlichen, die wohl im Mond sitzen (so interpretier ich das jetzt mal xD), sind cool gestaltet, dadurch, dass das, was im Mond ist, blau ist und das außerhalb weiß, gibt es einen schönen Kontrast und verdeutlicht gut, wie vielschichtig das Leben von ihnen ist. Allerdings, wenn man die Handlung betrachtet, finde ich das Bild nicht so genial gewählt. Das Buch beginnt zwar damit, dass Finch Violet rettet, aber später sind sie dann quasi gleichberechtigt – und dadurch, dass der Kerl auf dem Cover so ein bisschen Rapunzel-mäßig zu ihr kriecht, fühle ich mich gerade etwas feministisch 😀 ich hätte es glaube ich schöner gefunden, wenn beispielsweise beide Protagonisten im Mond zusammen sitzen.
Beide Cover sind recht schön – keine ausgefallenen, wunderschönen Cover, aber durchaus schön anzusehen. Nen eindeutigen Favoriten habe ich aber auch nicht. Irgendwie bin ich heute sehr zwiegespalten 😀

Rachel McIntyre – Sternschnuppenstunden

Vorweg gleich schon mal: die deutsche Ausgabe dieses Buches stammt von Magellan xD wir können uns also vermutlich auf Coverpornografie vom Feinsten einstellen.

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Krass, wie unterschiedlich diese beiden Cover sind 😀
Hätte ich nur das Originalcover gesehen, hätte ich mich vermutlich für wesentlich zu alt für dieses Buch befunden und einen weiten Bogen darum gemacht. Es sieht für mich eher nach Middle School und schlechter Romantikgeschichte aus – und das ist es inhaltlich definitiv nicht xD aber auch der Titel… der gibt so viel von der Geschichte preis, das ist total krass, denn eigentlich passiert das erst später in der Geschichte…
Naja. Auf jeden Fall ist das Original viel zu rot und rosa und Herzchen und nääh xD
Das deutsche Cover sieht einfach traumhaft aus 🙂 die Farben kommen auf diesem Foto leider sehr blass raus, in Wirklichkeit ist das Blau echt schön hellblau und das ganze Buch sieht aus wie ein altes, etwas abgegriffenes Tagebuch – und das ist es auch. Sternschnuppenstunden ist als Tagebuch einer 15-Jährigen geschrieben und dementsprechend passt das mit der Optik, wo die Sterne schon etwas verschwommen sind und dem Etikett, wo der Titel drinsteht, mehr als hervorragend zur Geschichte. Ich gebe zu, die Optik war nebst einer Rezension von Anka auch der Grund dafür, dass ich es gekauft habe xD eventuell habt ihr ja gerade schon festgestellt, dass ich ein riesen Fan von Magellan bin (aber noch zu wenig Bücher von ihnen besitze :o)
Falls ihr es noch nicht herausgehört habt: eindeutig das deutsche!

Jennifer Gooch Hummer – Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam

Dieses Buch habe ich euch vor kurzem in einem Kurz & Knapp zu fünf wunderschönen Covern aus meinem Regal vorgestellt, also… 😀

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Mir gefällt das Blau des Originals gut und auch die farbliche Schrift sieht echt schön aus. Allerdings ist das Blau mir einen Farbton zu heftig. Die Vögel rechts oben sehen allerdings aus wie ein lachendes Gesicht, das ist lustig 😀 und auf dem Segel des Bootes scheinen Worte zu stehen – ob das stimmt, kann ich nicht bestätigen, ich habe trotz Recherche kein Bild des Covers gefunden, das groß genug wäre, um es beurteilen zu können. Alles in allem ein ganz gutes Cover.
Carlsen allerdings hat im Deutschen mal wieder den Vogel abgeschossen 😮 soooo hübsch!! Ich gestehe, bei diesem Buch hat mich zu 90 % das Cover angetrieben, es zu kaufen 😀 es sieht so herzzerreißend süß und schön aus, da konnte ich einfach nicht widerstehen! Trotz der Blümchen und dem bunten Hintergrund finde ich, dass es trotzdem nicht kitschig wirkt. Besonders die schwarzen Regentropfen geben dem Bild doch etwas ernstes – sie spiegeln perfekt den Inhalt der Geschichte wieder; denn wie im Titel schon preisgegeben wird, „geht“ Chad und Daisy kommt auf die Welt. Für mich wird Ersteres durch die schwarzen Regentropfen dargestellt und Daisys Geburt, ein schönes Ereignis, durch die Blümchen. Das Cover zeigt perfekt, wie beides im Leben nun mal vorkommt – und oha, mir kommt grade noch der geniale Interpretationsansatz, dass Blumen ja auch Regen brauchen, um zu wachsen! Quasi, aus allem Schlechten erwächst auch Gutes. Mann, das ist ja richtig tiefgründig 😀
Daumen hoch fürs Carlsen-Cover!! ❤

A. J. Betts – Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

Das ist ebenfalls ein Buch, das mir im Deutschen fantastisch gut gefallen hat. Als ich grade nach dem Originalcover suche, finde ich gefühlt dreitausend verschiedene Cover, die irgendwie so gar nix miteinander zu tun haben 😛 ich entscheide mich aber wie immer für die Edition, die laut Goodreads als erstes veröffentlicht wurde und definiere das als Original. Voilà les Covers:

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Äh…

… WAS IST DAS?!? 😀
Jetzt versteht ihr vermutlich, wieso ich länger nach anderen Covern zu diesem Buch geschaut hab, weil das Original ist so: … okay dafuq am I looking at??
Was soll uns dieses Cover denn sagen? 😀 Kurz zum Verständnis: das Buch handelt von zwei krebskranken Jugendlichen, ein bisschen à la The Fault in Our Stars.
Und was hat ein ungesund rot aussehendes Auge mit komischen Strahlen, die wie Blütenblätter aussehen, bitte damit zu tun!?!
Falls es im Buch eine Stelle gibt, an der von einer Augenblume mit roten Blättern gesprochen wird, dann bitte ich vielmals um Entschuldigung, weil daran erinner ich mich nicht mehr. Aber ernsthaft, soll einen dieses Cover ansprechen? Die Idee, dass das Auge quasi die Knospe ist und außenrum Blütenblätter ist ja ganz nett, aber erstens hat es nix mit dem Inhalt zu tun und zweitens ist es… jaah, einfach ziemlich awkward.
Da gefällt mir das deutsche schon besser 🙂 es ist auch recht schlicht (wobei – ob die fette rote Augenblume jetzt schlicht ist oder nicht, das ist mehr oder weniger Ansichtssache …), aber dadurch, dass der Hintergrund des Covers nicht strahlend weiß sondern ein bisschen vergilbt aussieht, erhält es meiner Meinung nach einen gewissen Charme. Hier bin ich wieder mal ein großer Fan der Handschriften-Typo – irgendwie zieht sich das heute so durch 😀 – und dieses einzelne Vergissmeinnicht ist total schön und hat etwas Zartes, Zerbrechliches, was für mich gut zum Inhalt passt und gleichzeitig auch die Liebesgeschichte widerspiegelt.
Deshalb ist auch hier mein Favorit eindeutig das deutsche Cover 😀

So, das wars für heute wieder. Ich hoffe, die Cover haben euch auch dieses Mal gefallen – mir macht es einfach mega Spaß, einen auf Deutschaufsatz-Interpretation zu den Covern zu machen 😀
Habt ihr eines der Bücher gelesen und findet, dass Cover x oder y besser dazu passt? Last es mich wissen 🙂

[Kurz & Knapp] Fünf großartige Contemporary


Warum: weil es einfach erschreckend realistisch ist (no pun intended xD) und sich fantastisch liest.

Warum: man kann einfach nicht aufhören, es zu lesen – es hat Illustrationen und einen Plot Twist, den ich nicht vorher gesehen hab. Und ich mochte die Lovestory!!

Warum: weil der Inhalt genau so bezaubernd ist wie das Cover ❤

Warum: weil es wundervoll traurig ist und mal wieder verdeutlicht, warum wir uns umeinander kümmern sollten.

Warum: kommt schon, das war nicht überraschend, oder? 😀 falls jemand nicht weiß, wie umwerfend dieses Buch ist: schau meinen Jahresrückblick von 2015 😉

Re-Reads


Zur Zeit fällt es mir echt schwer, meine drei Posts die Woche zu halten. Das liegt, zu meiner Schande muss ich das gestehen, nicht mal daran, dass ich zu viel zu tun hätte, sondern im Gegenteil – ich habe nichts zu tun und kann mich daher nicht mal aufraffen, einen kurzen Blogpost zu schreiben. Obwohl ich mir ja vorgenommen hatte, meinen Blogplan 2016 einzuhalten!
Das leitet perfekt zum Thema über, über das ich heute mit euch diskutieren will:
Re-Reads.
Für die, die den Anglizismus nicht einordnen können: Re-Reads bedeutet, dass man Bücher nochmal liest, die man schon einmal gelesen hat, also die keine Sub-Bücher mehr sind.
Leute, die keine Buchblogger sind, können das meiner Erfahrung nach gar nicht so wirklich nachvollziehen. Wieso sollte man ein Buch, das einem gefallen hat, nicht öfters lesen? Spricht doch gar nichts dagegen, noch einmal in eine Geschichte einzutauchen, die man geliebt hat!
Tja. Der Gedanke ist reizvoll – aber kann ich ohne schlechtes Gewissen ein Buch noch einmal lesen, während ich nebenher eine gruselige Zahl an ungelesenen Büchern habe???

Ich denke, so geht es vielen von uns, die einen hohen Sub haben. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege, das wäre echt ein spannendes Diskussionthema 🙂 aber nach meiner Erfahrung scheuen sich viele mit besagtem hohen Sub vor Re-Reads, weil sie das Gefühl haben, in der Zeit könnte man auch ein Buch lesen, das man eben noch nicht kennt, wodurch der Sub ja kleiner wird. Mich selber kann ich davon gar nicht ausnehmen – ich glaube, in 2015 habe ich allerhöchstens drei Bücher ein zweites Mal gelesen. Wirklich erinnern kann ich mich sogar nur an ein einziges.
Wow.
Mittlerweile habe ich meine Meinung überdacht und sehe es ähnlich wie die nicht ganz so krassen Bücherwürmer: wieso nicht noch einmal in eine meiner Lieblingsgeschichten eintauchen? Gerade eben zum Beispiel lese ich den ersten Teil der Magisterium-Reihe von Cassandra Clare und Holly Black zum zweiten Mal, weil ich den zweiten Band lesen möchte und keine Ahnung mehr von der Handlung des ersten habe.
Und ich gebe zu, ich musste ein schlechtes Gewissen überwinden – obwohl mein Sub schon beachtlich geschrumpft ist UND ich mir für 2016 vorgenommen habe, mehr Re-Reads zu machen!
Aber es macht mir tatsächlich Spaß, das Buch nochmal zu lesen 🙂

Meine Devise ist jetzt: wenn ich Lust habe, ein Buch nochmal zu lesen – dann ignoriere ich meinen Sub einfach mal gepflegt und tu es. Weil – warum zur Hölle sollte ich es nicht tun? Lesen ist nach wie vor mein Hobby und niemand kann mir vorschreiben, welches Buch ich wann lesen soll. Und meine Güte, die Sub-Bücher laufen nicht weg und es passieren keine größeren Katastrophen, wenn ich ein bereits gelesenes Buch noch einmal lese anstatt eines brandneuen!
Re-Reads sind ein toller Weg, sich wieder in eine bereits geliebte Geschichte zu flüchten. Man weiß, dass sie einem gefallen hat, und für mich sind sie gute Stimmungsaufheller. Außerdem gibt es manche Bücher, die einfach so großartig waren, dass es eine Schande wäre, sie nicht öfter zu lesen *hustCarryOn*.

Welcher Meinung seid ihr denn? Macht ihr Re-Reads? Habt ihr ein schlechtes Gewissen dabei? Ich bin gespannt auf eure Ansichten 🙂

Matching Covers #2


Vor zwei Wochen habe ich euch den ersten Teil dieser Serie vorgestellt und euch gefragt, ob ihr noch mehr davon haben wollt. Euer Fazit: ja 🙂
Deshalb gibt es hier bereits Teil 2 des Coververgleichs von Originalcover vs. deutschem Cover. Dieses Mal seht ihr einige Fantasy- & Dystopiebücher. Viel Spaß 🙂

Samantha Shannon – The Bone Season

Wie einige von euch wissen, ist das im letzten Jahr eine meiner Lieblingsserien geworden :3 und ich habe zudem das Glück, wunderschöne Originalausgaben davon zu besitzen. Die ich euch auch schon einige Male unter die Nase gehalten habe 😀 Allerdings gibt es die Reihe auch auf Deutsch (links):

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Wie man sieht, ist das deutsche Cover sehr ans Original angelehnt, also sind die Unterschiede verhältnismäßig gering. Das gefällt mir sehr gut, ich bin immer ein Fan davon, wenn ein (hübsches) Originalcover ins Deutsche übernommen wird. Über den Untertitel, der mit dem zweiten Band nicht besser wird, kann man streiten… 😀 hier würde mein Punkt, wenn ich ihn verteilen müsste, an das Original gehen, auch wenn es im Deutschen definitiv schlechtere Cover gibt!

Holly Black & Cassandra Clare – Magisterium 

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Tja… was soll ich dazu sagen. Die Protagonisten im Buch sind zwar sehr jung, aber das amerikanische Cover sieht einfach so unfassbar nach Kinderbuch aus, obwohl es definitiv als All-Age-Titel gelesen werden kann. Ist für mich persönlich eher abschreckend. Die Gestalt mit der Totenkopfmaske ist zwar ganz cool und es gibt auch schlechtere Schrift, aber die schlecht illustrierten Figuren unten finde ich dann echt grottig 😀
Vor allem, wenn man das deutsche Cover dazu betrachtet – hierbei hat Bastei Lübbe alias One sich wirklich selbst übertroffen. Ich bin ein riesen Fan dieser Cover – allein der Gedanke, das ganze auf den Kopf zu drehen, ist sowas von unerwartet und GUT! Als ich zum ersten Mal bemerkt habe, dass auch die Typo des Titels Magisterium auf dem Kopf gelesen werden kann, war ich hellauf begeistert. Dazu noch die Ranken und alles total stimmig – also hier kann mein Favorit ja nur das deutsche Cover sein 😀

Patrick Ness – Mehr als das

Ein Buch, das seit seinem Erscheinen auf meinem Sub liegt … *hüstel* Hier unterscheiden sich die Cover (links Original, rechts deutsch) wie ihr sehen könnt stark voneinander:

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Mein Favorit ist dieses Mal das englische Cover. Zwar weiß ich nicht so recht, ob ich diese Karo-Optik mag oder nicht – es ist so ein bisschen à la „ich kriege einen epileptischen Anfall davon“, aber die Idee ist immerhin ziemlich kreativ und auch der Umstand, dass da eine Tür aufgeht. Sollen die Caros also ein Gebäude darstellen? Wenn, dann erinnern sie mich irgendwie an eine Außenfassade und dann passt die Tür nicht so wirklich rein 😀 Vielleicht würde sich die Interpretation aber auch erschließen, wenn ich endlich das Buch lesen würde. Ähem.
Das deutsche Cover ist irgendwie so ein Fall von: hää? Da ist ein Hinterkopf von einem Jungen mit sehr wuschligen Haaren. Ähem, ja. Das sagt mir WAS genau?!? Steht er am Meer? Das alles finde ich höchst merkwürdig xD und hätte ich nicht aus dem Englischen zig gute Meinungen zu More than this gehört, hätte ich mir das Buch auch niemals näher angeschaut. Keine Ahnung, was cbt sich dabei gedacht hat xD war der Typ grade zufällig da und billig als Covermodel zu haben?
Punkt geht an das Originalcover 😀

Marie Lu – Legend

Auch diese Reihe muss ich dringend mal weiterlesen. Falls ihr euch wundert, für diese Coverreihe habe ich erst mal mein eigenes Bücherregal zweckentfremdet 😉 falls mir da die Bücher ausgehen, werde ich dann auf weitere zurückgreifen. Aber jetzt zum Cover:

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Joa. Im Grunde ist das das gleiche in Grün 😀 theoretisch gefällt mir das deutsche besser, ich bin kein Fan dieser shiny Cover. Das Zeichen gefällt mir bei beiden Covern jetzt nicht soo, aber okay, es gibt schlimmeres. Dafür, dass diese Bücher aber so gehypt werden, sind die Cover aber eher so meh. Und nicht zu vergessen, der schwülstige Untertitel rechts! 😀

Ann Brashares – Wer weiß, was morgen mit uns ist

Noch so ein Buch, das eher random durch eine Bekannte auf meinem Sub gelandet ist. Es ist auch glaub ich eher unbekannt. Und, seien wir mal ehrlich: im Deutschen ist das meiner Meinung nach einer der absolut grottigsten Titel, die mir in letzter Zeit untergekommen sind 😀 vor allem hat er mit dem Originaltitel des Englischen einfach mal so GAR NIX zu tun. Hier sind die Cover im Vergleich:

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Also ich werde den Gedanken nicht los, dass cbj nicht so wirklich Bock auf das Buch hatte. Wieso muss nach so nem blöden Titel auch noch so ein Cover kommen? 😀 Ein Mädel in Pink und ein Kerl in Gelb aufm Kopf, super xD Achtung, unfassbare Kreativität im Anmarsch! Für ein Contemporary hätte ich dieses Cover ja vielleicht noch akzeptabel gefunden, wobei sie sich echt nicht wirklich viel Mühe damit gemacht haben, aber dieses Buch ist quasi eine Dystopie, mit einer Zukunfts-Gesellschaft! Und danach sieht es ja wirklich so gar nicht aus…
Das Original ist auch keine Schönheit, aber meiner Meinung nach immer noch viel besser als das deutsche. Der Titel gefällt mir immerhin besser xD aber ein Frauengesicht und lauter lustige Dreiecke im Bild… ich weiß nicht. Müsste ich hier einen Favoriten nehmen, dann notgedrungen das Original, aber… unter Protest.

Kat Zhang – Twin Souls

Im Folgenden sehen wir endlich mal ein Beispiel von Cover übernehmen done right: 

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Ich präsentiere dieses wunderwundervolle Cover, bei dem sich jemand wirklich große Mühe gegeben hat – die Idee finde ich fantastisch.
Ich finde das Original schon richtig gut, aber durch die andere Platzierung der Schrift im Deutschen hat das Cover meiner Meinung nach noch mal was rausgerissen. Ganz, ganz große Klasse, obwohl es im Vergleich zu beispielsweise Magisterium recht schlicht ist. Trotzdem ziehe ich meinen Hut vor diesen Covern, auch wenn mir das rechte noch einen Tick besser gefällt 🙂

Joelle Charbonneau – Die Auslese

Eine weitere Dystopie-Reihe, die mir recht gut gefiel 🙂 die Cover sehen folgendermaßen aus:

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Wow …
Also das Original ist ja schon nicht die Wucht – ich finde es okay, das mit dem Labyrinth ist ganz nice, wenn auch man das hätte wesentlich spektakulärer gestalten können.
Das deutsche Cover allerdings? Aua. Ich muss jedes Mal ein bisschen fremdschämend lachen, wenn ich diese Tante da betrachte 😀 die hat einen Gesichtsausdruck, der einfach so unfassbar konstruiert aussieht und so krass unecht, da fällt mir gar nix mehr ein xD zusätzlich erinnert sie mich immer ein bisschen an Annifrid von ABBA, wenn sie so schaut 😛 Nein, definitiv nein. Das deutsche Cover ist nicht mal 0815, ich finde es einfach nur schlecht 😀 das Original ist auch keine Schönheit, aber immerhin nicht furchtbar. Und wuuuh, es sind keine sehr bösen Waffen drauf. Wie hält Annifrid bitte die Pistole? Muss sie aufpassen, dass das Magazin nicht rausfällt? 😀 je länger ich es anschaue, desto lustiger finde ich es 😀 und sind das Narben auf ihrem Oberarm oder treten die Adern so heftig aus der Haut heraus? Wenn ja, finde ich das gesundheitlich ziemlich beunruhigend…
Ich wiederhole mich: nein, definitiv nein 😀

Das waren sie schon wieder, Teil 2 meiner Cover-Reihe 😀 was sagt ihr zu diesem Schwung an Covern? Welches gefällt euch besser? 🙂