Jennifer Niven – All die verdammt perfekten Tage


Titel: All die verdammt perfekten Tage [Originaltitel: All the bright places]
Reihe:
Autor: Jennifer Niven
erschienen: 2015 bei: Limes
Umfang: 400 Seiten
Preis: 16,99 €
Genre: Contemporary
Bewertung: Yellow_star1

Vielen Dank an Wittwer für das Testleseexemplar!

Zum Inhalt und meiner Meinung: 

Inhalt in drei Sätzen:

Finch und Violet lernen sich auf dem Dach ihrer Schule kennen – als beide springen wollen. Von da an beginnt für die beiden eine gemeinsame Reise, auf der sie das Leben in all seinen Facetten entdecken. Doch während es Violet immer besser zu gehen scheint, beginnt Finchs Welt allmählich zu verschwinden…

Meine Meinung:

Ich habe von All die verdammt perfekten Tage im Englischen ein, zwei sehr schlechte Meinungen gehört und war dementsprechend ein bisschen skeptisch. Trotzdem hat mich der Klappentext sehr interessiert und das Thema der Jugendlichen, die beide Selbstmord begehen wollen, angesprochen hat, weil ich es immer sehr spannend finde, wie in Büchern mit diesem Thema umgegangen wird.

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Ich habe es an einem gemütlichen Sonntag in einem Rutsch verschlungen – was mir sonst so gut wie nie passiert. Der Schreibstil war so besonders und ließ sich so gut lesen, dass ich einfach nicht aufhören konnte!
Violet und Finch sind beide ganz spezielle Charaktere. Ihre Probleme, ihre inneren Konflikte wurden für mich sehr nachvollziehbar beschrieben und ich wollte den beiden so gerne selber helfen!
Die eine negative Rezi einer amerikanischen Booktuberin war darauf begründet, dass sich ihrer Meinung nach die Eltern der beiden Protagonisten total bescheuert verhalten; sie sehen, dass ihre Kinder Hilfe brauchen und tun nichts dagegen. Aber ich fand, so traurig das auch ist, dass es eine sehr gute Wiedergabe der Realität ist. Viele Leute wissen, dass es in ihrem Umfeld Menschen gibt, denen etwas fehlt – aber sie wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen und schweigen deshalb lieber.
Meiner Meinung nach hat Jennifer Niven uns als Leser dazu angeregt, nicht wie die Eltern und anderen Freunde im Buch einfach wegzuschauen, sondern aktiv auf Menschen zuzugehen, von denen wir glauben, dass sie Hilfe benötigen und uns selber einbringen, nicht einfach hoffen, dass es von alleine wieder weggeht, wenn wir es lange genug ignorieren!

Fazit: das Buch war wundervoll und wundertraurig zugleich und ich habe es in riesigen Zügen verschlungen. Mehr davon!!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s