Jasmine Warga – My heart and other black holes


Titel: My heart and other black holes 

Reihe: 

Autor: Jasmine Warga

erschienen: 2015

Umfang: 302 Seiten

Preis: 9,99 €

Genre: Contemporary

Bewertung: a_smiley_gruen

Zum Inhalt und meiner Meinung: 

Inhalt in drei Sätzen:

Die 16-jährige Aysel ist depressiv – und das schon seit Jahren; nicht ganz unschuldig daran ist die grausame Straftat, die ihr Vater begangen hat und für die Aysel ebenso verachtet wird. Deswegen will Aysel Selbstmord begehen – doch alleine schafft sie es nicht, weswegen sie sich auf einer Website anmeldet, wo Suicide Partners gesucht werden – Leute, die sich gemeinsam umbringen wollen. Aysel lernt Roman kennen – und muss sich irgendwann fragen, ob es schwieriger ist, sich umzubringen oder sich dem Leben zu stellen…

Meine Meinung:

Das Buch hat ein unglaublich hübsches Cover 🙂 auch das Cover der deutschen Ausgabe, die in Kürze erscheint, sieht echt toll aus! Das Cover hat mich angezogen, weswegen ich mir das Buch gekauft hab.
Außerdem hab ich einiges Gutes von Booktube über My heart and other black holes gehört, weswegen ich es mir unbedingt genauer anschauen wollte 😉

Die Geschichte liest sich unglaublich gut. Vom Schreibstil her ein locker-leichtes Contemporary – allerdings ist das Thema alles andere als leicht. Allerdings fand ich, von meiner Perspektive aus zumindest, die da Gott sei Dank nicht sehr bewandert ist, war das Thema gut umgesetzt. Es hatte nichts von dieser angsty romance, wo mit First World Problems um sich geschmissen wird und es den Leuten ja so schlecht-gut geht, dass man sie einfach zu Tode bedauern muss.
So wird in diesem Buch nicht mit dem Thema Selbstmord umgegangen. Für meinen Geschmack wurde es sehr gut rübergebracht, wie stark Aysels Probleme sind und dass sie wirklich psychische Probleme hat, die auch Behandlung erfordern und nicht im Geist kerngesund ist und einfach nur irgendein Pseudoproblem hat – wie ihr wisst, mag ich sowas nicht 😛
Aysel war mir echt sympathisch und irgendwann mochte ich sie sogar super gern! Auf dem Klappentext wird sie als „physics nerd“ bezeichnet, was meiner Meinung nach aber nicht zutrifft. Ein Physiknerd ist für mich was ganz anderes 😀 Aysels einziges Fach, wo sie sich beteiligen möchte, ist allerdings tatsächlich Physik – aber sie erklärt das ganz nachvollziehbar. Dementsprechend kamen im Buch viele Anspielungen auf die Physik, die im Englischen total toll klingen 😀 ich weiß nicht, ob die Formulierungen auf Deutsch auch so gut passen. Aber es geht viel um Energie – Aysel lernt in der Schule, dass Energie nie verloren geht, sondern sich nur umwandelt in kinetische und was weiß ich Energie. Daraufhin fragt Aysel sich wiederholt, was passiert, wenn sie endlich stirbt: in was verwandelt sich ihre Energie? Das fand ich extrem faszinierend, weil ich bis auf extrem nerdige männliche Hauptcharaktere noch nie eine Figur in einem Buch kennengelernt hab, die so getickt hat 🙂

Roman als männlichen Protagonisten fand ich okay. Allerdings wird nicht aus seiner Sicht erzählt, also erhält man nur begrenzt Einblick in seine Gedankenwelt. Hin und wieder fand ich ihn ziemlich bescheuert xD allerdings passt er gut zu Aysel und ergänzt die Handlung echt super!

Fazit: ein rundum gelungenes Contemporary, das mir ein riesen Lesevergnügen beschert hat und mich trotz des schwierigen, ernsten Themas gut unterhalten hat. Klare Leseempfehlung 🙂

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