Pittacus Lore – Ich bin Nummer Vier


Titel: Ich bin Nummer Vier [Originaltitel: I am Number Four]

Reihe: Band 1/4 (glaube ich) der Reihe „Das Erbe von Lorién“

Autor: Pittacus Lore

erschienen: 2011 bei: Aufbau

Preis: 14,95 €

Umfang: 352 Seiten

Genre: Science Fiction

Bewertung: neutral_smiley4 a_smiley_gruen

(Dieses Buch kommt in die Task-Challenge für Februar

Zum Inhalt und meiner Meinung: 

Inhalt in drei Sätzen: 

John Smith ist kein gewöhnlicher Teenager: er kam im Kleinkindalter zusammen mit seinem „Vater“ Henry (der nicht sein Vater ist) vom Planeten Lorién auf die Erde, weil die gefährlichen Mogadori, andere Außerirdische, Lorién angegriffen und zerstört haben. John hat es satt, beim kleinsten Anzeichen von Gefahr durch die Mogadori, die ihn und die anderen acht Kinder töten wollen, die damals von Lorién geflohen sind, alles hinzuschmeißen – besonders, als er nach einem erneuten Umzug Sarah kennenlernt und sich in sie verliebt. Doch dann kommen die Mogadori ihnen auf die Spur…

Meine Meinung:

Ähm, ja. Das ist das erste, was ich zu diesem Buch sagen muss xD
Man muss dazu sagen, dass ich den Film zum Buch vor einiger Zeit gesehen hab und aufgrunddessen beschlossen hab, falls es mir mal in die Finger fällt, lese ich es. Und zum Buch hab ich das exakt selbe zu sagen wie zum Film: ganz nett. Und jap, nett ist in diesem Fall die kleine Schwester von… na ihr wisst schon.
Es ist ja nicht so, dass das Buch komplett grottig wäre. Der Schreibstil lässt sich richtig flüssig lesen und an manchen Stellen kommt sogar fast sowas wie Spannung auf. Die der Autor dann aber auch gleich wieder zerstört, indem John plötzlich Superkräfte, Erbe genannt, bekommt, auf die er schon sein ganzes Leben wartet und die halt zuuufällig im richtigen Moment auftauchen. Yey, sowas will ich auch haben.
Abgesehen vom echt lockeren und flüssigen Schreibstil gab es aber auch nicht allzu viel anderes Positives. Die Liebesgeschichte zwischen Sarah und John ist eine der schlechtesten, die ich je gelesen hab xD so ne Love at first sight-Nummer und plötzlich lieben sie sich ja sooo sehr und können ohne nicht mehr miteinander (obwohl sie sich gerade mal EINEN TAG kennen. Ich sags ja xD) und als John ihr endlich beichtet, dass er eigentlich ein Außerirdischer (!!) ist, da nimmt sie es ihm einfach so, ohne mit der Wimper zu zucken ab, mit dem Kommentar „ich weiß, du würdest mich nie anlügen!“ Sorry, aber wenn mein Freund mir plötzlich ernsthaft erzählen würde, dass er ein Außerirdischer ist, würde ich ihn entweder auslachen oder erst mal ganz weit wegrücken. 😛
Auch diese ganze Alien-Geschichte war für mich überhaupt nicht glaubwürdig. Alles wurde rasend schnell erzählt und zwar so, dass die Welt überhaupt nicht richtig aufgebaut werden konnte. Hin und wieder mal flossen Infos über Lorién ein, aber im Großen und Ganzen kam es für mich so rüber, als wollte der Autor möglichst schnell die Sache zu Ende bringen und hatte irgendwie kein Bock, groß Worldbuilding zu betreiben. Das ist für mich beim Lesen allerdings sehr wichtig. Möp. xP

Hach ja, was soll ich dazu sagen. Hauptsächlich hab ich mich über das Buch gefreut, weil ich damit endlich eine Aufgabe der diesmonatigen Task-Challenge lösen kann (hell yeah (Y) :D) und ich schooon ein bisschen interessiert dran war, wie der Film so umgesetzt wurde. Mein Fazit, was diesen Punkt betrifft: Der Film ist besser als das Buch. Was zum einen daran liegen kann, das sowas durch Bilder nochmal enorm aufgewertet wird und man, wenn der Film schon nich besonders gut ist, wenigstens mit Freunden darüber lachen kann; zum anderen hat Alex Pettyfer die männliche Hauptrolle gespielt… was den Film schon mal enorm aufgewertet hat 😀
Für dieses Buch kann ich also nicht wirklich eine Leseempfehlung geben… ich hab es trotz der mauen Rezi nicht gaanz so schlecht bewertet, weil der flüssige Schreibstil ganz in Ordnung war – und immerhin dafür gesorgt hat, dass es schnell zu Ende war 😀

 

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