Patrick Ness – New World (01): Die Flucht


Titel: New World – Die Flucht [Originaltitel: The knife of never letting go]

Reihe: Teil 1/3 der New World-Reihe

Autor: Patrick Ness

erschienen: 2011 bei: Ravensburger

Preis: 9,99 €

Umfang: 544 Seiten

Genre: Science Fiction, Dystopie

Bewertung: a_smiley_gruen

Zum Inhalt und meiner Meinung:

Inhalt in drei Sätzen:

Der 12-jährige Todd lebt in Prentisstown, New World: in dieser Welt gibt es nur noch Männer, weil alle Frauen vor Jahren von einer geheimnisvollen Krankheit dahingerafft wurden, und seitdem hören die Männer die Gedanken von jedem anderen, sogar von Tieren. Doch dann geschieht das Unfassbare: Todd ist gezwungen, zu fliehen, da der Bürgermeister und der psychopathische Priester Aaron ihn für ihre Zwecke missbrauchen wollen – und trifft auf ein Mädchen! Sie heißt Viola und ist mit einem Raumschiff auf New World abgestürzt, und zusammen müssen Viola und Todd sich auf die Flucht machen und dabei muss Todd herausfinden, dass seine Welt überhaupt nicht dem entspricht, was er stets geglaubt hat…

Meine Meinung:

Mittlerweile finde ich die Geschichte echt lustig xD es begab sich nämlich zu einer Zeit vor einigen Jahren (ungefähr zu dem Zeitpunkt, als das Buch erschienen sein muss), als ich schon mal versucht hab, es zu lesen. Versucht deshalb, weil ich damals mit der Story so GAR NIX anfangen konnte. Ich fand es damals nicht nur nich so geil, sondern echt schrecklich. In die Bücherei zurückgebracht und nie wieder angerührt.
DANN allerdings bin ich ja vor einiger Zeit ein Booktube-Suchti geworden, und unzählige englische Booktuber schwärmen so dermaßen über diese Reihe von Patrick Ness. Wirklich viele und sie sagen alle, dass die Reihe großartig ist. Deshalb dachte ich: komm schon, jetzt biste erwachsen *hüstel* und kannst es ja nochmal probieren, jetzt magst du ja auch Dystopien echt gerne.
Und was soll ich sagen, ich fand es richtig gut! 🙂

Der Schreibstil des Buches ist einfach fantastisch zu lesen. Ich hab es innerhalb von gerade mal 24 Stunden durchgelesen, was selbst für die Ferienzeit für mich eeecht gut ist (ist ja auch nich ganz dünn) und konnte einfach nicht aufhören 😀 es gibt so unzählige Cliffhanger im Buch, am Kapitelende, dass ich einfach weiterlesen MUSSTE 😀 vor allem, weil Todd selber erst so nach und nach entdeckt, was es wirklich mit der Welt auf sich hat und es war ungeheuer spannend. Denn ganz oft wurde es so ungefähr gelöst: Todd liest in den Gedanken von jemand anderem etwas und denkt daraufhin die ganze Zeit: „Oh mein Gott. So kann das doch nicht wirklich sein, das ist ja schrecklich!“ und du denkst einfach nur ARRRGH WILL WISSEEEEN!! Leider dauert es bis fast zum Ende des Buches, bis dann wirklich alles aufgeklärt wird, aber das macht nix, weil das heizt die Spannung einfach noch mehr an 😀 ich saß dann auch tatsächlich da, so mit offenem Mund und einem „WHAAT?!?!“ auf dem Gesicht, weil damit hätte ich echt nicht gerechnet.
Auch Todd ist ein total sympathischer Protagonist und man kann sich super in ihn hineinversetzen. Er glaubt eben das, was er tagtäglich eingetrichtert bekommt, was ja auch verständlich ist. Und dann muss er seinen Mut entdecken und über sich hinauswachsen und haach ^^ es war echt schön umgesetzt.

Das Ende des Buches ist dann auch wieder ein großer Cliffhanger – allerdings hat er mich nicht so sehr gepackt wie viele Stellen innerhalb vom Buch, wo ich vor Neugier gestorben wäre, hätte ich nicht direkt weiterlesen können. Zwar hat der Cliffhanger mich neugierig gemacht, aber ich glaube, bevor ich Teil zwei anpacke, muss ich erst mal ein bisschen Zeit verstreichen lassen (aber ich werde ihn auf jeden Fall lesen!) 😉

Dieses Buch kann ich empfehlen für alle, die sehr spannende Bücher mit dystopischem Sci-Fi-Touch mögen und mal was ganz anderes lesen wollen. Was nämlich sehr interessant ist: wie ich schon weiter oben sagte, können alle Männer in New World gegenseitig ihre Gedanken verstehen, das wird im Buch mit „Lärm“ umschrieben, und jedes Mal, wenn dieser Lärm vorkommt, ist er in einer anderen, meist total krakeligen Schriftart gesetzt. Das hab ich vorher nicht wirklich in einem Buch gesehen und hat einfach sehr gut zur Geschichte gepasst 🙂

Zum Schluss noch ein gewaltiger Rüffel: waaaarum um Himmels Willen gibt man den Büchern im Deutschen eigentlich so DERART grottige Namen, wo sie im Original doch so hübsche haben???? (*hust* Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit… ich sags ja nur :P) Ich meine – dieses Buch hier heißt zum Beispiel auf Englisch The knife of never letting go. Was fürn toller Name ist das denn!! Und auch die Fortsetzungen heißen soo schön, aber nein, man musste einen schlechten, englischen Reihentitel finden, der mit dem englischen Originaltitel aber auch gar nix gemein hat. Okaay, ich kann erkennen, was er mit dem Buch an sich gemein hat, aber nee. Und dann „Die Flucht“. Also einfallsreicher gehts echt nich xD

Aber Punkt, fertig, aus, mir hat das Buch bei diesem zweiten Anlauf super gefallen und ich konnte vor Spannung gar nicht aufhören, es zu lesen! 😀

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