[Abgeschlossen] Ernest Cline – Ready Player One


Inhalt in drei Sätzen:

Um das Jahr 2050 herum hat sich die Welt drastisch geändert, die Armut ist fortgeschritten – fast das ganze Leben der Menschen findet in der OASIS statt, eine art virtuelle Realität nach Vorbild des MMO, in der man alles werden und alles sein kann. Auch der 18-jährige Wade, der in einer Wohnwagensiedlung lebt und der klassische Nerd ist, verbringt seinen Tag fast komplett in der OASIS, geht dort zur Schule und lebt sein Leben durch seinen Avatar Parcival. Doch dann stirbt James Halliday, der großartige Erfinder der OASIS und verfügt in seinem Testament folgendes: derjenige, der als allererster das geheime Easter Egg in der OASIS entdeckt, wird sein ganzes Vermögen von mehreren Milliarden erben – nicht nur Wade und andere „Jäger“ machen sich sofort auf die Suche nach der Lösung der Rätsel, die zu diesem geheimnisvollen Easter Egg führen sollen, auch die Firma IOI, die sich die OASIS selbst unter den Nagel reißen will, ist auf der Suche…

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mir unheimlich gut gefallen. Es war was komplett anderes als alle Bücher, die ich bisher gelesen hab – es fühlte sich beim Lesen so an, als wäre ich in einem Computerspiel und da ich selber sehr gerne Videospiele spiele, fand ich das alles unheimlich interessant. Besonders die OASIS ist so unglaublich cool 😀 wenn man so von dieser virtuellen Realität hört, dann wünscht man sich beinahe, dass sowas auch in unserer Welt existiert, wobei andererseits auch Wade erkennen muss, dass das reale Leben das endgültige und wichtigere ist.
Die Rätsel, die sich um die Suche nach dem Easter Egg ranken, sind sehr komplex und ich fand es total aufregend, mit Wade immer mehr davon zu lösen. Es war so spannend, dass ich wirklich mehrere hundert Seiten an einem Tag zack weggelesen hab, weil ich nicht aufhören konnte 😀
Der einzige Schwachpunkt lag für mich daran, dass es an manchen Stellen etwas langatmig war. Das lag vor allem daran, dass Wade in der Geschichte ständig ein Werk namens Anoraks Almanach zitiert (Anorak ist der Avatar von James Halliday). Dabei geht es um so gut wie jedes Computer- und Automaten- und Videospiel und was weiß ich für Spiele es alle gibt, die Halliday mochte/erfunden hat/aus irgendeinem Grund mal gespielt hat, genau wie seine Lieblingsmusik, seine -filme und so weiter und so fort. Das war anfangs ganz interessant, doch irgendwann wurde es mir zu langweilig, wenn Wade wieder einen totalen Ausflipper vor einem anscheinend total coolen Achziger-Jahre-Game hat. Die Idee und Aufbereitung dessen, was dahinter steckt, ist natürlich genial – ich hab keine Ahnung, ob diese Spiele wirklich alle oder teilweise existieren, aber wenn ja, dann schon allein dafür ein gewaltiges Hut ab an den Autor! Aber trotzdem, dass Wade wirklich JEDEN Film auswendig und JEDES Game auswendig und JEDES Lied auswendig konnte, das wurde mir irgendwann ein bisschen langweilig.

Trotzdem, dieses Buch ist richtig genial, vor allem, weil es so total anders ist zu dem, was man sonst so auf dem Lesemarkt findet. Unbedingtes Muss für alle, die auch gerne zocken, egal was! 😉 aber auch für die, die mit Spielen nicht soo viel anfangen können, kann ich es nur empfehlen, es ist nämlich vor allem hochspannend und unheimlich gut zu lesen!! 🙂

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