[Abgeschlossen] Teri Terry – Gelöscht


Inhalt in drei Sätzen:

Fünfzig Jahre in der Zukunft: Die 16-jährige Kyla hat alle Erinnerungen an ihr früheres Leben verloren: sie wurde geslated, ihre Erinnerung wurde komplett ausgelöscht, wie es mit jugendlichen Straftätern passiert, und kommt zu einer neuen Familie. Doch Kyla scheint anders zu sein als andere Slater: obwohl sie keinerlei Erinnerungen mehr an ihr altes Leben haben sollte, hat sie immer wieder schreckliche Albträume und Rückblenden. Und irgendwann drängt sich ihr die Frage auf: war sie etwa nicht nur ein gewöhnlicher Straftäter, sondern gehörte zu den grausamen Terroristen, die gegen die Regierung kämpfen?

Meine Meinung: 

Es ist unheimlich schwer, dieses Buch zu beschreiben. Eigentlich steht in meiner Kurzzusammenfassung jetzt so ziemlich dasselbe wie aufm Klappentext – allerdings beschreibt das das Buch überhaupt nicht. Es ist nämlich wie gesagt echt schwer 😀

Das Buch hat mich einfach umgehauen. Ich hab mir NICHTS davon versprochen, dachte einfach: Jooa, noch ne Dystopie halt, lieste ma, wird ja schon nicht schlecht sein. Vor allem das Cover hat mich angesprochen. Aber was ich da bekommen hab, fand ich soooo toll und so unheimlich spannend! Meine Güte, ich hab das Buch wirklich innerhalb von zwei Tagen ausgelesen, denn ich konnte einfach nicht aufhören! Der Schreibstil liest sich unglaublich toll und sehr sehr flüssig, Kyla ist eine tolle Protagonistin, die KEIN BISSCHEN so ist, wie ich sie mir nach dem Klappentext vorgestellt hab. Warum schreibe ich eigentlich dauernd in Versalien?… Themawechsel xD
Das Buch ist so unheimlich spannend – obwohl am Anfang gar nix passiert. Aber wie sich Kyla in ihrer neuen „Familie“ einleben muss, obwohl sie die Leute nie zuvor gesehen hat, ist einfach total interessant und vor allem die Tatsache, dass Kyla ein sogenanntes Levo trägt, ein Gerät, das einen Wert zwischen eins und zehn anzeigt. Der Normalbereich befindet sich bei ca. fünf bis sechs, und wenn sie aggressiv oder sehr traurig wird, sinkt der Wert – fällt er unter drei, wird sie bewusstlos und fällt er unter zwei, versetzt das Gerät ihr einen tödlichen Stromstoß, damit sie ihre „Straftäterneigungen“ nicht wieder ausleben kann. Allein das mit dem Wert hat es irgendwie extrem spannend gemacht und ich hab total mitgefiebert.
Was ein bisschen unnötig war, das war die Liebesgeschichte zwischen Kyla und Ben, einem anderen Slater (das darf ich spoilern, das steht auf dem Klappentext :D). Aber hey – welches Jugendbuch gibts schon ohne Liebesgeschichte?! 😛

Trotzdem, im Großen und Ganzen fand ich dieses Buch so überraschend und unheimlich spannend, einerseits weil der Schreibstil echt toll war und weil ich auch die Geschichte mochte. Die Welt war nämlich ein wenig anders aufgebaut als bei anderen Dystopien und das hat mir sehr sehr gut gefallen. Ich war sogar so positiv davon überrascht, dass ich es in meiner Rangliste der Dystopien ziiiemlich weit oben ansetzen würde – vielleicht sogar direkt hinter Divergent. Und wer meinen Blog verfolgt, der weiß, wie sehr ich Divergent liebe 😀 also eine unbedingte Leseempfehlung, wenn ihr Dystopien mögt und auch sonst, weil das Buch muss einfach jeder lesen. Muss. Ich kann hier mit Worten gar nicht sagen, warum es eigentlich so toll ist und hab das Gefühl, mein Versuch war echt kläglich. Deswegen: LEST. ES. Hier sind Versalien durchaus angebracht. OH. JA.
Ach ja, und die Autorin tut mir echt leid, da ham die Eltern wohl auch ihren Spaß gehabt, als sie sie so genannt haben 😀 egal wie oft ich darauf schaue, ich find den Namen immer noch lustig 😀

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