[Abgeschlossen] Stephen Chbosky – The perks of being a wallflower


Inhalt in drei Sätzen:

Anfang der Neunziger: Charlie, ein zurückhaltender und eher depressiver Typ ohne Freunde, beginnt sein erstes Highschooljahr. Er freundet sich überraschend mit Sam und ihrem Bruder Patrick an, wobei sich Charlie sofort in Sam verliebt. Ein turbulentes Jahr mit Höhen und Tiefen beginnt, dessen Ende Charlie nie vorausgeahnt hätte…

Meine Meinung:

Ich hab mir das Buch gekauft, weil ich den Film gesehen hatte und der mir erstaunlich gut gefallen hat. Obwohl es mich irritiert hat, dass der Film auf Deutsch weder den Titel der deutschen, noch der englischen Buchausgabe hatte xD
Davon abgesehen fand ich das Buch… hm. Es wird ja als eines DER Jugendbücher und Coming-of-Age-Sachen gehandelt, obwohl das Buch schon älter ist als ich, aber irgendwie konnte ich nicht richtig reinkommen.
Die Geschichte ist aus Charlies Sicht geschrieben und zwar in Form von Briefen an eine unbekannte Person. Darin erzählt er immer wieder von Tagen aus seinem Leben und das ganze Buch über (ich konnte mich nämlich nicht mehr an die Handlung des Films erinnern *hüstel*) hab ich mich gefragt: was passiert da eigentlich? Ich hab echt nich gerafft, um was es gehen soll 😀 denn wie schon erwähnt erzählt Charlie zwar von sich und seiner Familie und der Freundschaft zu Patrick und seiner Liebe zu Sam, aber irgendwie war das nicht zielführend. Der Schreibstil ließ sich zwar flüssig lesen – wie man am Titel erkennt, habe ich das Buch auf Englisch gelesen und das war überhaupt kein Problem, es war echt verständlich – aber ich hatte fünf Seiten vor Ende (!!) keinen Plan, was das Buch mir sagen soll. Entweder, ich bin zu unsensibel für sowas oder es war wirklich unverständlich xD denn das Ende war dann ziemlich schockierend und ich hätte es im Leben nicht kommen sehn, wobei rückwirkend betrachtet schon die eine oder andere Andeutung zum Ende gemacht wurde – allerdings ohne dass ich es erkannt hätte.
Jaa, was soll ich von diesem Buch halten. Also zum einen gibt es ein dickes Plus, dass ich diese tolle Filmausgabe hab, da ist nämlich Emma Watson auf dem Cover *_____* *hüstel* ja, geht schon wieder. Ich konnte Charlie meistens ganz gut verstehen, außer in seinen depressiven Phasen, die mir irgendwie nicht realistisch erschienen. Da wiederum war es schwer, ihn zu verstehen – nicht, weil ich das nicht nachempfinden konnte, sondern weil es einfach nicht gepasst hat.

Als Fazit würde ich sagen, dass dieses Buch auf jeden Fall interessant war. Nicht im Sinne von der kleinen Schwester von… ihr versteht schon; sondern wirklich interessant, da es im Endeffekt eine Thematik behandelt, die auf diese Art, wie es hier getan wurde, meistens nicht aufgegriffen wird. Wenn ihr wissen wollt, welche Thematik das ist, müsst ihr es selber lesen 😉 ich glaube allerdings, dass jeder selbst entscheiden sollte, wie er Schreibstil, Protagonisten etc findet, aber es war ein entspanntes Lesen 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s