TOP 13 books of 2013!


Das alte Jahr ist verschwunden, das neue hat begonnen und ich hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht 😉 ich bins auf jeden Fall und bin auch für dieses Jahr hochmotiviert, und wenn es in der letzten Zeit wenige Posts gab, dann liegt das an den unermüdlichen Profs, die meinen, wir hätten nicht schon genug Arbeit 😛 das wird sich allerdings bald wieder ändern und dann schreibe ich auch fleißiger, versprochen 😉
Um das Jahr mit was Schönem zu beginnen, kommt jetzt dieser Post – der sich auf das alte Jahr bezieht xD wie ihr sehen könnt, werde ich euch meine Top 13 der besten Bücher präsentieren, die ich 2013 gelesen hab. Dabei hab ich mich nicht nach dem Erscheinungsdatum gerichtet, sondern wirklich nur danach, dass ich sie im vergangenen Jahr gelesen habe, es können also auch Bücher aus (noooch) früheren Jahren dabei sein 😉
Und los gehts!
Ach ja, eins noch: Die Bücher sind in einer zu beachtenden Reihenfolge, nämlich geordnet vom sozusagen dreizehntbesten bis zu meinem absoluten Favorite. Wenn ihr wissen wollt, welches das ist, müsst ihr also bis ganz unten lesen! 😉

Platz 13 – Jodi Picoult & Samantha van Leer: Mein Herz zwischen den Zeilen
Dieses Buch hab ich erst in den letzten Wochen gelesen und es hat einfach total meinen Nerv getroffen. Nicht mal so sehr wegen der Geschichte, obwohl ich die auch erstaunlich gut fand.
Darum gehts in Kurzfassung: Delilah ist fünfzehn, trotzdem ist ihr Lieblingsbuch ein Märchen. Immer und immer wieder liest sie es, besonders, weil ihr der Held der Geschichte – Prinz Oliver – so gut gefällt. Was Delilah nicht weiß: die Figuren im Märchenbuch wissen sehr wohl, dass sie in einer Geschichte leben und können sich ungehindert bewegen. Prinz Oliver gefällt es ganz und gar nicht, dass er immer der Held sein muss, denn in Wahrheit ist er ein kleiner Feigling. Doch dann gelingt es ihm, Kontakt mit Delilah in der wirklichen Welt aufzunehmen und bald stellt sich die Frage: kann ein Märchenprinz aus einem Buch in die Wirklichkeit gelangen?
Hier gehts zu meiner Rezension!
Ihr müsst schon zugeben – das klingt extrem kitschig. War es auch, aber irgendwie hat mich das im Vergleich zu sonst nicht gestört 😀 lag vermutlich an dem Grund, weswegen ich das Buch auch so toll fand, dass es den Stern als Bewertung bekommen hat: es war einfach wunderschön aufgemacht! Das ganze Buch war mit Bildern illustriert und vierfarbig gedruckt, weswegen das Papier total cool zum Anfassen war. Außerdem war die Schrift nicht schwarz, sondern mal blau und mal rot, je nach dem ob gerade aus Delilahs oder Olivers Perspektive erzählt wird. Das war einfach typografisch und herstellerisch so cool, dass mein rutageplagtes Auge das nicht anders als total toll finden konnte! *kleiner Insider*

Platz 12 – Cassandra Clare: Clockwork Princess
Eigentlich bin ich nicht soooo ein riesiger Fan der Cassandra Clare-Bücher; ich finde sie echt gut und spannend, aber sie sind keines meiner absoluten Must-Reads. Nichtsdestotrotz war ich von Clockwork Princess, dem Abschluss der Chroniken der Schattenjäger-Trilogie echt begeistert. Das Buch ist zwar ein 600-Seiten-Schinken, aber es war extrem spannend und fand zu einem so guten und passenden Ende, es wurde einfach alles aufgeklärt, dass ich nicht anders konnte, als beeindruckt mit dem Kopf zu nicken.
Darum gehts in Kurzfassung (Achtung! Enthält Spoiler; nur lesen, wenn man die Reihe schon kennt): Nachdem Will Tessa seine Liebe gestanden hat, muss sie ihm beichten, dass sie sich nur kurz zuvor mit Jem verlobt hat, was die Beziehung der drei zueinander zum Wanken bringen könnte. Doch dann schreitet Jems Krankheit immer schneller fort, ihm fehlen seine Medikamente – doch Mortmain, der erbitterte Feind aller Nephilim, weil er sie alle auslöschen will, besitzt genug von dem Mittel, das Jem länger leben lässt – doch er will Tessa im Austausch. Nachdem Mortmain Tessa durch die Klockwerk-Kreaturen entführen ließ, machen sich die Schattenjäger zu ihrer Rettung und zur finalen Schlacht aus, bei der es heißt: sie oder wir – während Tessa endlich das Geheimnis ihrer Herkunft ergründet…
Hier gehts zu meiner Rezension!
Ich hatte einfach das Bedürfnis, das Buch auf die Liste zu packen – das kennt zwar mittlerweile echt fast jeder, aber ich war einfach so positiv überrascht 😀

Platz 11 – Carina Bartsch: Kirschroter Sommer
Hach jaa ^^ dieses Buch ist einfach das beste, wenn es einem gerade mal nich so gut geht. Der Plot – sei mal dahin gestellt. Also in dieser Hinsicht hab ich ja ECHT was zu meckern, denn eine Geschichte, die man schon anhand des Klappentextes von vorne bis hinten durchschaut hat, ist jetzt echt nich so der Brüller. Aber der Schreibstil! Der Schreibstil!!! Ich mag ja ziemlich gerne Ironie *hüstel* und dieses Buch hat meinen Humor bis ins kleinste Detail getroffen. Beim Lesen musste ich so oft laut herauslachen, dass es vermutlich gut war, dass ich es nicht in der Öffentlichkeit gelesen hab. Der Stil war durchweg so unglaublich witzig und unterhaltsam und gleichzeitig süß und gerade so kitschig, dass ich es noch süß und nicht widerlich finden konnte.
Darum gehts in Kurzfassung: Nach sieben Jahren trifft Studentin Emely wieder auf Elyas – den Bruder ihrer besten Freundin, mit dem sie eine schwierige Vergangenheit teilt. Seitdem hassen die beiden sich aus tiefster Seele. Da wendet Emely ihre Aufmerksamkeit lieber dem unbekannten Email-Schreiber Luca zu, der auch ziemlich süß sein kann…
Hier gehts zu meiner Rezension!
Ich sags ja. Der Plot najaa. Lässt zu wünschen übrig. Aber seis drum, ich war so gut unterhalten wie noch fast nie bei einem Buch und deswegen hat Kirschroter Sommer es in meine Top 13 geschafft. Und die Fortsetzung Türkisgrüner Winter hab ich hier auch noch rumfliegen und suche verzweifelt die Zeit, es endlich zu lesen… *hüstel* 😀

Platz 10 – Rita Falk: Dampfnudelblues
Ginge es um die Überraschung des Jahres, stünde Dampfnudelblues eindeutig an erster Stelle. Es war mein allererster Regionalkrimi – ne Schande eigentlich, aber ich lese einfach nich viel Krimi – und hat mich praktisch umgehauen, so gut hat es mir gefallen. Das lag nicht nur – aber auch – an der eigentlichen Geschichte, aber hauptsächlich daran, dass ich das Hörbuch gehört hab. Das hat nämlich Christian Tramitz gelesen, ja genau, das ist der Typ aus Schuh des Manitu. Und der mit seinem bayrischen Akzent hat mich glauben lassen, dass Kommissar Eberhofer direkt in meinem Zimmer steht – ein bisschen gruslige Vorstellung, aber es war einfach perfekt. Ich hab total vergessen, dass das ein Schauspieler liest, sondern war fest davon überzeugt, es ist der Protagonist himself. Und nein, ist mir egal, dass Buchhelden in Wahrheit nicht existieren!
Darum gehts in Kurzfassung: Kommissar Franz Eberhofer ist genervt: ständig taucht sein Bruder in Niederkaltenkirchen auf und schleppt dann auch noch sein Neugeborenes  an, obwohl Franz Kinder doch gar nicht leiden kann! Da kommt ihm der Mord an einem höchst unbeliebten Realschullehrer gerade recht. Doch als Eberhofer zu ermitteln beginnt, stellt sich heraus: es gibt über dreißig Verdächtige… und dazu noch Babygeschrei? Wo soll einem denn da der Kopf stehen??
Hier gehts zu meiner Rezension!
Ich kann eigentlich gar nicht mehr sagen als dass ich dieses Hörbuch so dermaßen unterhaltsam fand, dass ich es innerhalb weniger Stunden komplett durch hatte und mir danach sofort ein zweites ausgeliehen hab. Die Stimme war so perfekt und hat mir diesen Kommissar so sympathisch gemacht wie kaum eine Romanfigur vorher. Einfach alles war stimmig und perfekt und deswegen steht Dampfnudelblues auf Platz 10.

Platz 9 – Erin Morgenstern: Der Nachtzirkus
Dieses Buch… puh.Ich hatte es von einer Freundin geliehen, mit der Bemerkung, dass sie es überhaupt nicht mochte. Tolle Voraussetzung. Aber auch diese Geschichte hat mich mal wieder umgehauen, obwohl ich ja ein echt kritischer Leser bin 😀 ich hab mich während des Lesens gefühlt, als wäre ich IM Zirkus, als wäre ich ein Teil der Welt, in der die Geschichte spielt. Selten war eine Welt in einem Buch so magisch – nicht auf die Harry Potter-Art, sondern einfach so… zauberhaft und schön und bunt und was weiß ich was. Das müsst ihr alle lesen. Ihr müsst einfach. Ich glaub, Bücher dieser Art gibt es einfach viel zu wenig und auch dieses Buch ist meines Wissens eher nicht sooo bekannt.
Darum gehts in Kurzfassung: Ein mysteriöser, ja beinahe magischer Zirkus, dessen Vorstellungen ausschließlich nachts stattfinden. Celia und Marco, zwei Zauberer, die nicht nur in direkter Verbindung zum Zirkus stehen, sondern auch von ihren Meistern bereits in jungen Jahren für einen Wettstreit der Kräfte aneinander gebunden wurden – ein Wettstreit, bei dem nur ein Kontrahent überleben kann. Und eine Liebe, die langsam aber sicher zwischen ihnen entsteht, je länger sie gegeneinander kämpfen…
Hier gehts zu meiner Rezension!
Dieses Buch ist einfach so… wow. Und deswegen müsst ihr es lesen. Sagte ich das schon? Ihr müsst es alle lesen. Ihr müsst.

Platz 8 – John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Nun ja, das war ja irgendwie klar. Dieses Buch wurde dieses Jahr von so so so vielen Lesern, Blogs und was weiß ich noch alles gehypt – völlig zu recht, wie ich finde. Dieses Buch handelt zwar vom Thema Krebs, wie unzählige andere auch, aber es ist wirklich aus einer anderen Sichtweise erzählt. Hazel, die Hauptperson, ist nicht die typische Heldin, die gegen ihre Krankheit ankämpft, nie schwach ist und immer lächelt. Ihr stinkt es manchmal gewaltig, sie ist launisch und traurig, aber auch oft einfach glücklich – ein typischer Teenager halt. Und auch die Freundschaft und das Mehr, das sich zwischen Hazel und August entwickelt, ist einfach total glaubwürdig und war so schön. So schön.
Darum gehts in Kurzfassung: Hazel hat Krebs und das schon seit vielen Jahren. Im Moment befindet sie sich in einem Zwischenstadium, nicht akut krank, aber auch nicht so gesund wie andere Kinder. Ihre Eltern zwingen sie dazu, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen – wo sie August kennenlernt und sich mit ihm anfreundet. Hazel beginnt, ihr gesamtes Leben mit August zu teilen und blüht wieder auf. Schließlich fliegen die beiden sogar in einer verrückten Aktion von Amerika in die Niederlande, um den Autor von Hazels Lieblingsbuch zu treffen.
Hier gehts zu meiner Rezension!
Das Buch ist einfach so schön. So schön. Ich kann es gar nicht oft genug sagen 🙂 Die Geschichte war einfach so real, aber nicht auf die Weise, wie die anderen Bücher über Krankheiten es sind, sondern wirklich real. Das klingt merkwürdig und doppelt gemoppelt, aber die, die es gelesen haben, werden mich verstehen. Und die anderen – seid ihr eigentlich bescheuert, das NICHT zu lesen?!?!?!?

Platz 7 – Sara Shepard: Lying Game – Und raus bist du
Lying Game ist die zweite YA-Reihe der Autorin von Pretty Little Liars – eine meiner aaaabsoluten Lieblingsreihen überhaupt und die liebste Chicklit-Mystery-usw. Reihe. Deshalb war ich total neugierig auf diese zweite Serie und sie hat mich dezent umgenauen. BOAH. Ich bin ja wirklich leicht zu beeindrucken, was sowas angeht, aber ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Not kidding. Und auch mit Band zwei, den ich direkt hinterher gelesen hab, ging es mir so: ich konnte das Buch wirklich nicht zur Seite legen und das passiert mir wirklich nur GANZ selten, da ich zwar gerne lese, aber nicht so gerne stundenlang am Stück. Die Geschichte ist einfach so dermaßen spannend und ich will am liebsten jetzt sofort alle Bücher der Reihe hier haben und sie in einem stundenlangen, wunderschönen Marathon am Stück verschlingen. Am Stück!! 😉
Darum gehts in Kurzfassung: Die 18-jährige Emma ist in Pflegefamilien aufgewachsen, weil ihre Mutter sie als Kind vernachlässigt hat. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag stößt sie im Internet auf ein makabres Video: darauf ist ein Mädchen zu sehen, das gerade erwürgt wird – und das exakt so aussieht wie Emma, doch die kann es nicht sein! Nachforschungen von Emma finden ein Facebookprofil des Mädchens namens Sutton, die Emma zum Verwechseln sieht. Ein verschollener Zwilling, den ihre Mutter womöglich auch abgegeben hat? Sutton lädt Emma begeistert zu sich nach Arizona ein – doch als Emma dort ankommt, von Sutton keine Spur. Schlimmer noch, sie wird für ihre Schwester gehalten, egal wie sehr sie sich wehrt. Alles gipfelt darin, dass sie plötzlich eine drohende Nachricht von einem Unbekannten zugesteckt bekommt: „Deine Schwester ist tot. Und du musst dich für sie ausgeben, ansonsten wirst du auch sterben.“
Hier gehts zu meiner Rezension!
Klingt das nicht schon in der Kurzfassung total spannend? Jap, das dachte ich auch. Und es war auch genau so spannend wie erwartet, ich wurde zu 0,0 % enttäuscht. Und oh mein Gott, im Februar kommt der nächste Band raus!! Sieben werden es insgesamt sein und ich bin einfach so unglaublich gespannt, und wenn die Reihe so weitergeht, wie sie begonnen hat, dann oh mein Gott…

Platz 6 – Veronica Roth: Allegiant
Alle, die mich wenigstens ein bisschen kennen, wissen, welches mein absolutes Lieblingsbuch ist. Und jaa, es kommt auch noch. Später. Und ich war schon ein bisschen traurig, als mit Allegiant die Reihe um Tris und Four geendet hat, denn sie ist einfach so unfassbar. Aber deswegen, weil Allegiant eben der dritte Teil ist, kann ich gar nichts dazu sagen – und werde es auch nicht, weil wie gesagt noch der Anfang der Reihe später in diesem Post auftaucht und ich sonst gravierend spoilern würde.
Hier gehts zu meiner Rezension.
Ich muss sagen, während ich das Buch gelesen hab, wusste ich gar nicht so recht, was ich davon halten sollte. Abgesehen davon, dass das englische Cover wunderschön ist (*___*), zog sich die ganze Geschichte irgendwie in die Länge und vieles hab ich einfach nicht verstanden, obwohl ich keine Ahnung hatte, ob das an der Fremdsprache lag oder daran, dass es schlicht unverständlich war 😀
Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wieso es dann trotzdem auf dem noch ziemlich hohen Platz in diesem Ranking liegt und das liegt hauptsächlich am Schreibstil und am Ende. Zum Schreibstil: ich glaube, selbst wenn Veronica Roth in Zukunft Bücher für Dreijährige oder Sprüche für Käsepackungen schreiben würde – ich würde ALLES davon lesen. ALLES. Ich glaube nicht, dass ich einen – zumindest mit dem Genre etc. – vergleichbaren Schreibstil kenne, der eine Geschichte SO perfekt und spannend erzählen kann. Und das Ende… tja, das kann ich hier natürlich auch nicht spoilern, aber wie ihr auch in der Rezi lesen könnt, hat mir das Ende – wortwörtlich, Schande, dass keiner ein Foto gemacht hat – die Kinnlade herunterfallen lassen. Oh. Mein. Gott. Ich war noch nie, glaub ich, so geschockt worden in einem Buch. Aber genau deswegen, weil das Ende nicht Jugendbuch, weil es so ganz und gar nicht mainstream ist, aber dafür sich so real angefühlt hat und auch real sehr viel wahrscheinlicher ist als ein pures Happy End – oh Gott, ich spoilere ja doch. Schluss damit. Auf jeden Fall hat mich das Ende umgehauen und nachdem ich wieder atmen konnte, fand ich, dass es mich positiv umgehauen hat. Allein für den Mut, dieses Ende so zu schreiben und es auch noch so awesome zu schreiben, hab ich den Stern vergeben.

Platz 5 – Jodi Picoult: In den Augen der Anderen
Prinzipiell bin ich ja schon mal ein riesen Jodi Picoult-Fan. Ihre Bücher sind einfach so… anders. Ookay, das mag vielleicht nicht mehr so viel heißen, nachdem ich das in diesem Post, der übrigens ziemlich Überlänge haben wird, schon ein paar Mal gesagt hab. Aber die Bücher sind wirklich anders. Lest sie selbst! Sie sind einfach so toll und beleuchten immer ein so ernstes Thema, das aber aus allen beteiligten Perspektiven dargestellt wird und deshalb kann man sich so hervorragend in die Personen hineinversetzen. So auch bei diesem Buch, das ich im Sommer gelesen hab.
Darum gehts in Kurzfassung: Der achtzehnjährige Jacob hat das Aspergersyndrom, eine Form des Autismus: für ihn sind bestimmte Regeln (über-)lebenswichtig, damit er die Kontrolle über sich behält und nicht in eine andere Welt abdriftet, etwa dass das Essen mittwochs nur gelb und freitags nur braun sein darf, oder dass seine Kleidung sich im Schrank nicht berühren darf, genau wie sein fast schon krankhaftes Faible für Krimis und die forensische Aufklärung von Verbrechen. Um sich besser im Griff zu haben, schickt seine Mom ihn jede Woche zwei Mal zu einer Therapie zu Jess, einer Psychologiestudentin, die über Asperger forscht und die Jacob heiß und innig liebt: nur durch Hilfe von Jess kann er wenigstens halbwegs ein normaler Teenager sein – doch dann wird Jess tot aufgefunden – und was Jacobs Mutter Emma und seinem Bruder Theo noch mehr Sorge bereitet: vermutlich war Jacob der letzte, der sie lebend gesehen hat. Und schließlich wird Jacob wegen Mordes verhaftet…
Hier gehts zu meiner Rezension!
Awwrg, die Geschichte klingt an sich schon so toll und wenn ich jetzt den Text so lese, denk ich zurück an das Ende, das auch in die Kategorie komplett unerwartet fiel. Das ganze Buch war unheimlich spannend. Ich weiß nicht genau warum, aber die Krankheit Asperger fasziniert mich irgendwie. Das klingt ganz schön morbide, wie mir gerade auffällt o.O aber so ist das nicht gemeint, ich finde es einfach total interessant, wie diese Menschen sich verhalten und wie sie sich nicht verhalten können, weil bestimmte biologische Vorgänge bei ihnen nicht in Ordnung sind. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir eine Mitschülerin mit Asperger-Syndrom hatten, die deswegen leider ziemlich nervig war – wofür sie aber ja nix konnte! Aber die anderen haben sie deswegen so gut es ging gemieden und das hat mir immer recht Leid getan…
Das Buch an sich war nicht nur wegen der Asperger-Sache, sondern auch wegen der Story an sich unglaublich unglaublich spannend. Immerhin gehts ja um einen Mord! Und wie sich die Sache aufklärt und die verschiedenen Perspektiven von Jacob, seinem Bruder, seiner Mutter und so weiter, was ein typisches Merkmal der Jodi Picoult-Romane ist, diese Perspektivwechsel, haben alles so unglaublich anschaulich gemacht, dass ich auch dieses Buch innerhalb eines Tages verschlungen hab. Sehr empfehlenswert, wenn man mal etwas über ein bisschen ernsteres Thema als Young Adult oder Chick Lit lesen will!

Platz 4 – Lissa Price: Starters
Denen, die meinen Blog regelmäßig verfolgen, sollte schon aufgefallen sein, dass ich total auf Dystopien stehe. Keine Ahnung warum, vielleicht fasziniert mich das Zerstörerische ja 😀 Spaß beiseite. Starters war glaube ich die erste Dystopie überhaupt, die ich gelesen habe (ja, noch vor Tribute von Panem!) und hat mich einfach weggeblasen. Die ganze Welt, aber vor allem die Handlung war so unglaublich spannend und mitreißend erzählt, dass ich auch dieses Buch fast in einem Rutsch ausgelesen habe 😀
Darum gehts in Kurzfassung: Callie lebt in einem Amerika, in dem alle Erwachsenen nach einem Krieg mit tödlichen Sporen ausgelöscht wurden, lediglich Kinder und Jugendliche – Starters genannt – und alle ab achzig Jahren – die Enders – wurden rechtzeitig geimpft und konnten überleben. Um Geld für sich und ihren kranken, siebenjährigen Bruder zu verdienen, beschließt Callie schweren Herzens, für die Body Bank zu arbeiten, ein Institut, dass den Startern illegal Geld bezahlt, damit sie ihren Körper für eine bestimmte Zeit einem Ender überlassen, damit dieser quasi eine zweite Jugend erleben kann. Doch Callie merkt schnell, dass bei ihrer “Stilllegung” etwas schief gegangen ist: sie erwacht in ihrem eigenen Körper, mit der Identität der Spenderin, und ahnt überhaupt nicht, dass ihre Mieterin einen Anschlag auf einen Senator plant – und die Body Bank noch illegalere Geschäfte als das Vermieten von Teenagerkörpern betreibt…
Hier gehts zu meiner Rezension!
Ich glaube, mit diesem Buch wurde der Grundstein zu meiner Dystopie-Liebe (ookay, das klingt irgendwie merkwürdig…) gelegt. Es war einfach sooo spannend und total toll und alles 😀 leider, leider fand ich den zweiten und letzten Teil – das Ganze ist eine Dilogie, bestehend aus Starters und Enders – echt nicht gut im Vergleich zum ersten. Vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen, aber da der erste so unfassbar geil war, fand ich das durchaus berechtigt… xD

Platz 3 – Raquel Palacio: Wunder
Haaaaaach ^^ wieder so ein Buch, wo es einem beim Lesen einfach gut geht 🙂 Dieses Buch hat mich so positiv überrascht, dass ich es ebenfalls kaum weglegen konnte und ich musste einfach weiterlesen und wissen, was mit dem jungen August passiert…
Darum gehts in Kurzfassung: Durch einen genetischen Defekt ist das Gesicht des zehnjährigen August seit seiner Geburt extrem entstellt. Trotzdem soll er jetzt zum ersten Mal in seinem Leben eine Schule besuchen und wird dort auch zunächst heftig beleidigt. Wird August die Sache durchziehen?
Hier gehts zu meiner Rezension!
Diese Kurzbeschreibung ist eigentlich für die Tonne, denn das ganze Buch beschreibt Augusts erstes Jahr an einer richtigen Schule. Und es ist so herzzerreißend, mal traurig, mal lustig, mal schön, mal… hach, einfach hach ^^ man erfährt alles aus seinem Leben und es war einfach total interessant, denn wie auch bei Das Schicksal ist ein mieser Verräter steht hier nicht die Krankheit des Protagonisten im Vordergrund und es wird nicht im herkömmlichen Sinn Mitleid erzeugt. Viel mehr wird von der Persönlichkeit der Helden erzählt und davon, wie sie sich letztendlich entwickeln. Und das ist bei Wunder so wunderschön (Wortwitz haha xD) gelungen, dass das Buch es in die Top 3 meiner allerbesten Bücher des Jahres geschafft hat. Also, los. Geht. Zum Buchladen. Kauft es euch. Ist mein Ernst. Los!

Platz 2 – Matt Dickinson: Die Macht des Schmetterlings
Hab ich etwa bei einem anderen Buch dieses Rankings behauptet, es wäre besonders? Ich glaube, ich nehms zurück. Sowas wie dieses Buch hier hab ich nämlich – wie ich mit Fug und Recht behaupten kann – noch NIEMALS gelesen.
Das Buch besteht aus ganz vielen total kurzen Kapiteln, die manchmal nur eine halbe Seite lang sind und alle erzählen einen Schnipsel einer Geschichte, die sich nachher zu einer Hauptgeschichte zusammenfügt. Das klingt kompliziert. Vielleicht wird es durch die Inhaltsbeschreibung klarer.
Darum gehts in Kurzfassung: Ein kleiner, harmloser Schmetterling, der die Ordnung der Welt durcheinander wirft. Durch ihn gerät eine unaufhaltbare Kettenreaktion in Gang, die nicht zuletzt einige Leute retten und andere dagegen töten wird. Ein Mädchen, das auf dem Mount Everest steht, ein Junge in Afrika, der lebensgefährlich von einem Pavian verletzt wurde und zwei Jungen, die unerlaubt mit einer Waffe spielen, sind nur einige der Personen, in deren Leben der Schmetterling ungewollt eingreifen wird…
Hier gehts zu meiner Rezension!
Das Buch hat mich so dermaßen von den Socken gerissen und ist nicht von ungefähr verdient auf Platz 2 meiner Tophighlights dieses Jahr. Denn all diese kleinen Schnipsel, die jeweils beschreiben, was besagte Person oder Tier oder wer auch immer gerade macht – der Schmetterling, die Jungs, die Bergsteigerin, die Pilotin, der japanische Geschäftsmann, der Rennpferdebesitzer – sind so unfassbar spannend, dass ich das Lesen dieses Buches nur fürs Mittagessen unterbrechen konnte. Und auch nur fürs Mittagessen, weils besonders lecker war! Ich hab wirklich davor und danach so lange gelesen, bis ich die Geschichte beendet hatte und sie hat mich fassungslos zurückgelassen. Dass der Schmetterling eine Kettenreaktion auslöst, indem er sich auf ein Kaninchen setzt, das wiederum ein Pferd erschreckt, das sich wiederum verletzt, wodurch es nicht… ich sag nichts mehr, aber es ist einfach ungeheuer, ungeheuer, unfassbar, ungeheuer spannend. Und großartig gemacht obendrein! Ich will nicht wissen, wie viele Zettel der Autor gebraucht hat, um die verschiedenen Handlungen klarzukriegen, die ja auch noch ineinander fließen und am Ende zu einer großen Katastrophe leiten (jap, ich will euch anteasern, damit ihr das Buch kauft, denn es ist einfach soooo großartig :D). Ich bin so froh, dass ich es gelesen hab und oh mein Gott. Ich muss erst mal wieder runterkommen. xD

Und schließlich…. Trommelwirbel!
Platz 1 -Veronica Roth: Divergent
Ja, dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch. Und die Reihe meine absolute Lieblingsreihe. Nach Harry Potter zwar – aber das läuft ja ohnehin außerhalb jeder Konkurrenz. Es war das mit Abstand beste Leseerlebnis, das ich in diesem Jahr hatte und kein anderes Buch, nicht mal das vorhergehende, hat mich so dermaßen gefesselt und so super gut unterhalten wie Divergent. Ich bin auch immens froh, dass ich die Reihe auf Englisch begonnen und dementsprechend auch fortgeführt hab, denn ich KANN mir einfach nicht vorstellen, dass man diesen Schreibstil zum Niederknien so übersetzen kann, wie er in Originalsprache rüberkommt. Nein, ich glaub, das geht nicht. Wirklich nicht. Ich sollte vielleicht echt mal Die Bestimmung lesen, nur so als Test, wie die deutsche Ausgabe so ist 😀 ja, wenn ich dran komme, mach ich das echt mal…
Darum gehts in Kurzfassung: In Beatrices Welt gibt es fünf Fraktionen, in denen man leben kann: Altruan, die Selbstlosen, Candor, die immer die Wahrheit sagen, Amite, die vor allem anderen den Frieden schätzen, Ken, die Wissen höher als alles schätzen und schließlich die Ferox, die sich selbst immer wieder in rasante und gefährliche Manöver stürzen. Sobald jemand sechzehn wird, muss er sich aussuchen, welcher der Fraktionen er sich anschließt, doch Beatrices Test, der davor gemacht wird, um die Entscheidung zu erleichtern, zeigt verwirrende Ergebnisse an – sie ist Divergent! Schließlich muss sie sich entscheiden, ob sie die Altruan – die Fraktion ihrer Eltern, in der sie aufgewachsen ist – verlässt und sich einer anderen anschließt – ohne den blassesten Schimmer, was sie dort erwarten könnte…
Hier gehts zu meiner Rezension!
Du meine Güte. Ich bin gespannt drauf, ob das Buch eigentlich immer noch so geil ist, wenn ich es ein zweites Mal lese. Ich glaub schon. Dieses Buch kann einfach nichts verändern. Nichts. Und wenn ich von hundert Millionen Leuten gesagt bekäme, dass es totaler Schund ist, das wäre mir sowas von egal 😀 Ich habe es geliebt, ich liebe es immer noch und wäre wie gesagt Harry Potter nicht, dann wäre es mein Lieblingsbuch of all time. Die Geschichte ist nicht nur so spannend wie fast keine andere für mich erzählt, sondern sie ist auch noch so… wie sagt man auf Deutsch zu relatable? Man kann sich einfach hervorragend in Tris hineinversetze und sie total verstehen, eigentlich kann man alle Figuren im Buch verstehen und ich liebe sie auch alle. Alleallealle. 😉 ich war überdies sehr happy, als der Kinofilm für Frühjahr 2014 angekündigt wurde – aber gleichzeitig gruselt es mir davor, dass sowas Verhackstücktes wie City of Bones daraus wird. Wie soll man aus so einem guten Buch, für das das Wort „gut“ eigentlich lachhaft ist, einen genau so tollen Film machen? Okaaay, bei Harry Potter (wir kommen immer drauf zurück, wa? xD) hats ja auch geklappt, aber ich traue der ganzen Sache noch nicht 😀
Auf jeden Fall konnte ich mich super in die Geschichte hineinversetzen und alle Handlungen der Personen verstehen und der Schreibstil war ja auch so unfassbar gut, wie ich bei Allegiant ja schon geschrieben hab. Oh, Allegiant ist übrigens der dritte Teil der Divergent-Trilogie, hab ich das eigentlich erwähnt? Wenn nicht, dann hab ichs jetzt :’D
Lest es. Ohne Scheiß. Wenn ihrs noch nicht gemacht habt – fühlt euch zuerst imaginär geohrfeigt dafür (ich meins nur gut mich euch 😉 )  und dann geht zum Laden und kauft es euch. Wirklich. Es ist gut! Es ist sogar unfassbar wunderbar! Versprochen! Und ach ja, kauft es euch, wenn das für euch möglich ist, auf Englisch. Ich find es ja schon grottig, dass die Namen der Fraktionen geändert wurde. Wobei, korrigiere – es wurden Namen von VIER Fraktionen geändert; Candor bleibt immer noch Candor. Wär ja auch ECHT langweilig, alles zu ändern, oder? 😛
Zurück zum Thema. Das ist mein Lieblingsbuch im Jahr 2013 gewesen und ich hoffe sehr (obwohl ich es nicht wirklich glaube), dass ich 2014 ein ähnlich tolles Buch finde.

Das wars mit dem Rückblick! Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr erkennt das eine oder andere Buch oder zumindest eins für eure Wunschliste wieder 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s