[Abgeschlossen] Jennifer Benkau – Himmelsfern


Inhalt in drei Sätzen:

Nachdem sie einen U-Bahn-Unfall nur durch Glück überlebt, ist für Noa nichts mehr wie zuvor. Als sie dann von dem geheimnisvollen Marlon entführt und ihr unterstellt wird, sie gehöre einer geheimnisvollen Organisation an, die Jagd auf „Menschen“ wie Marlon macht, versteht sie die Welt nicht mehr. Doch nach und nach kommt sie hinter das Geheimnis des sonderbaren Jungen und gewinnt sein Herz für sich – doch die Jäger sind ihnen auf den Fersen…

Meine Meinung:

Erst mal muss ich sagen, ich fand es recht schwierig, die Geschichte in drei Worten zu erklären, denn es passiert so viel. Der original Klappentext ist meiner Meinung nach Müll, denn nachdem ich ihn gelesen hab, hab ich mir etwas zu hundert Prozent anderes darunter vorgestellt. Er fasst so gar nicht zusammen, um was es wirklich geht! Aus welchem Grund ich die Geschichte zu Anfang auch überhaupt nicht kapiert hab. Aber der Reihe nach, ich hab sehr viel dazu zu sagen. Oh Gott, das wird sicherlich ne lange Rezension 😀

Weil es das Einfachste ist, beginn ich mal mit dem Cover. Das gefällt mir total gut, die Feder, die darauf abgebildet ist, spielt eine Rolle in der Geschichte (und Gott sei Dank nicht die, welche ich vermutet hätte *puh* 😉 ). Das is schon mal n Pluspunkt ^^

Zur Geschichte: die hat mir an sich recht gut gefallen, wie gesagt war sie anders als erwartet, aber das fand ich gut. Der Schreibstil ist total schön und was mir daran besonders gut gefallen hat: Noa, die die Geschichte aus Ich-Perspektive erzählt, ist total glaubwürdig und handelt echt so, wie es fast jeder vermutlich machen würde. Das war soo schön, mal ne Protagonistin zu sehen, die nicht total unlogische Dinge tut und „hach ich liebe ihn ja so sehr“-nervig ist. Noa war wirklich cool 🙂
Allerdings war die Geschichte total verwirrend und es hat bis ca. hundert, hundertfünfzig Seiten vor Ende gedauert, bis ich den Inhalt verstanden hab. Anfangs geschieht wie gesagt das U-Bahn-Unglück und da kommt ein junger Mann ins Spiel, den ich seeehr lange Zeit, nämlich ungefähr die ersten fünfzig oder noch mehr Seiten für die männliche Hauptperson der Geschichte gehalten hab. Dann wird Noa von jemandem entführt – und der wird nachher der Typ! Das hat mich total verwirrt und auch wie der erste und der zweite zusammengehören, hab ich lange Zeit nicht geblickt. Dafür gibts Abzug, denn der Schreibstil war zwar unglaublich toll, aber ich hab einfach nicht verstanden, worum es geht 😀

Die Idee, die hinter Marlon steckt, fand ich erfrischend anders ^^ ich hatte mit einer Engelgeschichte gerechnet, die ich ja bekanntlicherweise nicht sonderlich leiden kann, aber was dann wirklich dabei rauskam (was ich jetzt nicht spoilern werde :P), hat mich überrascht und mir gut gefallen. Auch die Umsetzung war okay.

Im Großen und Ganzen hat mich Himmelsfern positiv überrascht, besonders wegen des tollen Stils und Noa als ziemlich cooler Hauptperson. Allein die totale Verwirrung, die die Handlung bei mir ausgelöst hat, mindert die Bewertung ein wenig 😉 Auf jeden Fall ist das Buch durchaus empfehlenswert! 🙂

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