[Abgeschlossen] Mary E. Pearson – Ein Tag ohne Zufall


Inhalt in drei Sätzen:

Seit ihre Eltern sie mit sieben Jahren einfach verlassen haben, wechselt Destiny, genannt Des, von einem Internat ins Andere, nie schließt sie groß mit jemandem Freundschaft. Eines Tages, als sie den Unterricht schwänzt, taucht plötzlich ein ihr unbekannter Typ vor ihr auf, der behauptet, ein Lehrer zu sein, fragt, ob er ihr helfen könne – und Destiny schreit ihren Wunsch plötzlich heraus: einen Tag, auch nur einen einzigen Tag lang soll alles so sein, wie es sein soll, wie es sich gehört. Plötzlich ist der Lehrer verschwunden und ein rosa Cabrio steht mit laufendem Motor und offenen Türen vor Des – der Auftakt zu einer eintägigen Reise, die sowohl für Destiny, als auch für ihre drei Freunde Aidan, Myra und Seth, die unbedingt mitkommen wollen, alles verändert, und sie beginnen, den Zufall plötzlich mit ganz anderen Augen zu sehen…

Meine Meinung:

Das Buch war auch nur so n Lückenfüller, aber ich bin so FROH, dass ich es hier hatte, ich bin nämlich restlos entzückt 😀 der Stil, in dem die Geschichte geschrieben ist, ist total niedlich und schön und bezaubernd, hach, ich hab gar nicht genug Adjektive dafür ^^ ihr merkt, zusammenfassend hat mir der Stil total gut gefallen :’D ich konnte mich total in Des hineinversetzen und gleichzeitig irgendwie auch in ihre Freunde, obwohl gar nicht aus deren Perspektive erzählt wurde. Alles, die Umgebung, die Leute, war mir total sympathisch.
Auch die Handlung an sich hat es geschafft, mich komplett zu verblüffen. Ich hätte niemals gedacht, dass es am Ende so kommt, wie es kommt 😀 kurz vor Ende kam ich zwar auf den grünen Zweig, aber bis kurz davor hatte ich keine Ahnung *hust* 🙂 die Beziehung von Destiny zu ihren Eltern war ziemlich interessant und es war total spannend gemacht, wie die Geschichte jetzt ausgeht.

Natürlich wurde auch viel über den Zufall spekuliert. Was ist Zufall und wann ist es keiner mehr? Gibt es überhaupt Zufälle – und kann man den Zufall austricksen? Das Thema fand ich unerwarteterweise total gut, denn damit hab ich mich ehrlich gesagt noch nicht so beschäftigt in meinem bisherigen Leben 😀 aber die ganzen Fragestellungen, alles mit ein bisschen philosophischem Background, fand ich ziemlich spannend und könnte mir durchaus vorstellen, öfter solche Bücher mit leicht philosophischen Ansätzen zu lesen – ich glaube, nach Extremely loud and incredibly close bin ich einfach in der Hinsicht total umgepolt, denn bisher hat mich diese Rumphilosophiererei in Büchern meistens genervt. Aber wenn sie gut gemacht ist, wie hier…

Fazit: ich fand das Buch super schön, hab es in einem Tag verschlungen und mochte die Geschichte und die Personen und das Ende und einfach alles 😀 Ich hab mir sogar überlegt, ob ich dem Buch die Sternbewertung verpasse, die allerbeste im Bücherbuch, die es nur in totalen Ausnahmefällen gibt, aber einzelne Details haben mir dann doch irgendwie gefehlt, naja, mit den sonstigen Sternbüchern kann es minimal nicht mithalten, deshalb bleibe ich bei dem grünen Smiley – aber die ausgesprochene Leseempfehlung versteht sich ja von selbst! 🙂

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