[Abgeschlossen] Sarah Crossan: Breathe – Gefangen unter Glas


Inhalt in drei Sätzen:

Drei Menschen treffen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Quinn und Bea sind schon seit Jahren beste Freunde und Bea ist heimlich in Quinn verliebt, doch da er ein Premium – ein hochklassiger Bürger – und sie eine Second – zweitklassig – ist, weiß er nichts davon. Quinn wiederum verguckt sich in Alina, eine Rebellin, die gegen die Regierung BREATHE ankämpft: seit dem sogenannten Switch können die Menschen nur noch in einer künstlichen Kuppel überleben, Sauerstoff wurde nahezu unbezahlbar und ist fast gänzlich den Premiums vorbehalten, da die Menschheit alle Bäume und Wälder abgeholzt hat. Doch als Quinn gern und Bea widerwillig Alina dabei helfen, aus der Kuppel zu entkommen, indem sie sie mit auf ihren Campingausflug nehmen, geraten die drei in größere Schwierigkeiten, als sie sich hätten vorstellen können – denn natürlich hat die Regierung es auf die Rebellen abgesehen…

Meine Meinung:

Ich wollte Breathe – Gefangen unter Glas noch eine Chance geben, weswegen ich es überhaupt erst aus der Bücherei mitgenommen hab. Denn ich hatte schon eine Leseprobe gelesen und der Teil, der in der Leseprobe war, hat mich nich wirklich überzeugt, es klang eher langweilig und fade. Ich bin aber sehr froh, dass ich es doch gelesen habe 😀 selten hab ich ein Buch gelesen, das einen so derart flüssigen Schreibstil hatte wie Breathe, man konnte es wirklich beinahe in einem Rutsch durchlesen!
Die Charaktere sind anschaulich beschrieben und es ist immer abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Quinn, Bea und Alina erzählt. Mir hat gut gefallen, wie die Handlung so vorangeschritten ist, denn obwohl mir schon relativ klar war, auf was es im Groben hinauslaufen wird – ich bin ja ein Dystopienfreund und hab jetz doch schon einige gelesen 😉 -, hat das Buch es trotzdem geschafft, mich noch zu überraschen 🙂 ich fand die Geschichte so ziemlich gut überlegt und durchdacht und auch die Liebe fand ich niedlich ^^

Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat: es ist so TYPISCH Dystopie. Klar, aber irgendwie finde ich, es folgt so einem Grundschema: Bürger erkennen plötzlich anhand von Zusammenkunft mit Rebellen, dass ihr System scheiße ist und fangen ebenfalls an, zu rebellieren. Ist ja schön und gut und wie gesagt, ich fand es ja auch gut umgesetzt, aber irgendwie hat mir so ein bisschen die Individualität gefehlt, die diese Dystopie klar von den anderen heraushebt. Klar, das mit dem mangelnden Sauerstoff hat eine zentrale Rolle im Buch gespielt und ist auch ein eher selteneres Thema, aber trotzdem hat es für mich irgendwie nicht ausgereicht, das Buch zu etwas „Besonderem“ zu machen. Hätte das noch auf irgendeine Weise dringesteckt, dann hätte ich die Sternwertung gegeben, denn ansonsten fand ich es echt gut 🙂

Oh und – das is jetz schon eine lange Rezi, aber schaut euch mal das wunderschöne Cover von Breathe an 🙂 ich finds echt super, weil ich mich dauernd frag, wer von den beiden Herrschaften jetz innerhalb und wer außerhalb der Kuppel ist… Jemand ne Idee? 😀

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