[Abgeschlossen] John Green – Das Schicksal ist ein mieser Verräter


Inhalt in drei Sätzen:

Die 16-jährige Hazel hat Lungenkrebs. In einer Selbsthilfegruppe lernt sie Augustus genannt Gus kennen und die beiden kommen sich immer näher. Nachdem Hazel es schafft, ihn von ihrem Lieblingsbuch eines niederländischen Autor zu begeistern, fassen die beiden einen verrückten Entschluss: sie wollen nach Amsterdam reisen, um ihn zu besuchen…

Meine Meinung:

Nachdem ich sie mir nochmal durchgelesen hab, klingt meine Beschreibung in drei Sätzen echt total blöd und langweilig xD aber genau das ist es, was objektiv in der Geschichte passiert. Allerdings steckt das ganze Gefühl, die Emotionen, alles, ebenfalls in dem Buch und das KANN man einfach nicht beschreiben.
Das Schicksal ist ein mieser Verräter stand schon seit Ewigkeiten ganz oben auf meiner Wunschliste und endlich konnte ich es lesen. Und es hat mich hmm, gemischt gestimmt zurückgelassen. Zuerst einmal ist es eines der wundervollsten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Bücher über Leute, die krank sind, sind meistens irgendwie unrealistisch geschrieben, es geht darin oft nur um Trauer und so weiter, aber Hazel ist anders. Man kann sich so unglaublich gut in sie hineinversetzen, weil sie genauso reagiert in ihrem Alltag, wie andere Menschen es vermutlich auch tun würden. Sie ist kein heroisches, mutiges Krebskind, sondern hat Angst vor der Zukunft und vor ihrer Krankheit.
Alles ist sooo toll geschildert, der Schreibstil ist total fesselnd und lustig und schön und hach ^^ am Anfang, als ich die (oft ähnlich lahmen wie die obere xD) Kurzbeschreibungen gelesen hab, dachte ich, hm das mit der Reise ist bestimmt nicht sonderlich spannend – war es aber! Ich kann nicht genau erklären, welche Faszination das Buch ausübt, aber ich hab es verschlungen 😀
Tolle, glaubhafte Charaktere, die sich mit der Frage nach Leben und Tod auseinandersetzen, aber auf eine völlig verständliche und nicht überzogene oder kitschige Weise, tolle Story. Alles hat mir super gefallen und ich bin so froh, dass ich es endlich lesen konnte 🙂

Ich sprach vorhin von der zweiten Seite der Medaille, und zwar hat mich das Buch auch äußerst nachdenklich und sogar manchmal traurig gestimmt. Irgendwie führt das Lesen von solchen Büchern bei mir meistens dazu, mein Denken zu überdenken 😀 warum jammern wir eigentlich über dieses und jenes, wenn die Welt doch so schön ist? 🙂 Diese Frage hat das Buch bei mir ausgelöst und den Wunsch, nicht rumzujammern, weil wir es nämlich verdammt gut haben xD

Rundum, supertolles Buch und ich kann nur jedem empfehlen, es zu lesen! 🙂

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