Neue Aktion!! [Friday FilmNight] Life of Pi


Hallo liebe Leute ^^
wie der Titel des Posts unschwer erkennen lässt, führe ich – Trommelwirbel bitte – ab heute ein neues Format auf dem Blog ein und zwar die Friday FilmNight 🙂
Wie der Name schon sagt, wird der Post über Filme sein, vorzugsweise zu denen, wo ich das Buch gelesen hab, aber leider sind das viel zu wenige, und dieser Film wird freitagabends geschaut. Der Post kommt dann, wenn ich es einrichten kann, noch am selben Abend oder, ihr mögt entschuldigen, am Samstag danach.Doch warum lang rumlabern? Ich zeig euch einfach, wie es aussehen wird mit der ersten offiziellen FFN ;):

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Titel: Life of Pi

Romanvorlage: Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel

Erscheinungsjahr: 2012

FSK: 12

Regie: Ang Lee

starring: Suraj Sharma, Irrfan Kahn, Adil Hussain, Rafe Spall… und einem Tiger 😀

Inhalt in drei Sätzen:
Durch einen Freund gerät ein ideenloser Autor an einen ganz besonderen Menschen: Pi Patel wächst in Indien als Sohn eines Zoobesitzers auf. Doch dann wird er aus seinem Leben gerissen, als sein Vater plötzlich beschließt, dass die Familie umziehen wollen sie nach Frankreich übersiedeln. Doch während der Überfahrt gerät das Schiff in einen schweren Sturm und sinkt – Pi muss hilflos mit ansehen, wie seine Eltern und sein älterer Bruder, die im Gegensatz zu ihm nicht aufgewacht sind, im Sturm umkommen, während er sich an ein Rettungsboot klammert, doch bald stellt sich heraus, dass ihn noch größere Schwierigkeiten erwarten als das Treiben in einem kleinen Boot auf offener See: mit ihm ins Rettungsboot haben es auch eine Hyäne, ein Zebra und ein Affe des Zoos geschafft, genau wie Richard Parker, der äußerst gefährliche Tiger…

Story:
Ich dachte, wenn ich ehrlich bin, dass dieser Film mir nicht gefallen würde. Weil ich vorher schon gehört hatte, dass der Großteil des Films sich darum dreht, dass Pi mit dem Tiger im Boot sitzt und versucht zu überleben, hab ich erwartet, dass es mit der Zeit echt langweilig war. War es aber gar nicht! Die Story war so abwechslungsreich, immer wieder neue Gefahren haben sich für Pi aufgetan, dass die Spannung blieb. Ich fand die Handlung durchaus realistisch gestrickt und man kann sich während des Films nie sicher sein, ob die Geschichte am Ende gut ausgeht – was ich natürlich nicht verrate… 😉

Personen:
Pi ist ein sympathischer Charakter. Am Anfang des Films wird seine Jugend erzählt, in der er es relativ schwer gehabt hat; sein voller Vorname lautet nämlich Piscine Molitor, der Name eines französischen Schwimmbads, weswegen er oft gemobbt wird. Allerdings kann man seine Veränderung sehr deutlich erkennen. Nachdem Pi eine Weile auf dem Schiff ist, wird er einfallsreicher – klar, um zu überleben muss er es ja auch sein, und man fühlt einfach total mit mit ihm.
Auch seine Familie ist gut besetzt. Der Vater ist ziemlich streng und kann seinen jüngsten Sohn oft nicht verstehen, die Mutter hingegen ist meistens auf Pis Seite. Man trauert selber ein bisschen, als sie beim Schiffsunglück ums Leben kommen 😛

Setting:
Zuerst spielt der Film in Indien. Und ich muss sagen, ich find die Landschaft einfach atemberaubend 😀 es wurde viel mit Farben gespielt, mit unterschiedlichen Landschaften, Häusern und natürlich den Zootieren. War einfach ein sehr authentischer Schauplatz. Auch das Boot, auf dem sich nachher ein Großteikl der Handlung abspielt, ist schön gemacht – ich fand es einfach super, wie Pi sich nachher ein kleines Beiboot baut, um möglichst viel Platz zwischen sich und den Tiger zu bringen 😀

Film vs. Buch:

Hüstel, ich gebe zu, ich hab das Buch zum Film nicht gelesen. Noch nicht womöglich, ich hätte schon Lust dazu, allerdings hab ich schon sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht, ein Buch zu lesen, nachdem man den Film dazu gesehen hat xD vielleicht finde ich aber die Zeit, denn interessieren, wie vor allem die wunderschönen Schauplätze umgesetzt wurden, tut es mich ja schon 🙂

Fazit:

Ich fand „Life of Pi“ überraschend gut. Überraschend deswegen, weil ich wie gesagt dachte, dass die Szenen, in denen Pi „nur“ auf dem Rettungsboot mit dem Tiger hockt, ziemlich langweilig werden – ich konnte mir einfach nichts darunter vorstellen! Doch zu meiner Freude wurde alles prima umgesetzt, viel besser, als ich es mir vorgestellt hätte 😀
Ich würde den Film zwar nicht zu den besten zählen, die ich je gesehen hab, aber er gehört eindeutig zum oberen Drittel 🙂

Bewertung: a_smiley_gruen

Klare Filmempfehlung für die, die leicht anspruchsvolle Filme mögen!

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