Abgeschlossen: Brenna Yovanoff – Schweigt still die Nacht


Inhalt in drei Sätzen:

Gentry, eine unauffällige Kleinstadt, in der mysteriöse Dinge vorgehen: alle sieben Jahre wird ein Kind von geheimnisvollen, toten – oder untoten – Wesen entführt und sein Blut geopfert, während eines der Untoten-Kinder an seinen Platz gelegt wird. Mackie ist eines dieser Kinder, aber er hat bis zum heutigen Tag überlebt, was hauptsächlich seiner Schwester Emma zu verdanken ist, die ihn so liebt, wie er ist. Doch dann „stirbt“ die kleine Schwester von Mackies Klassenkameradin Tate und damit beginnt eine Wendung, die Mackie nicht so einfach hinnehmen kann…

Meine Meinung:

Ich hab mir relativ viel von dem Buch versprochen, weil es interessant und spannend klang, aber ich wurde ziemlich enttäuscht. Das Beste, was ich dazu sagen kann ist, dass das Buch ein hübsches Titelblatt hat und einen schönen Titel selbst  und eine tolle Schriftart für die Kapitelbeginne verwendet wurde. Der Inhalt allerdings lässt für mich einiges zu wünschen übrig.

Mackie als Protagonist war ganz in Ordnung, es hat mir gefallen, dass er sich gegen das System der Untoten, zu denen er wider Willen gehört, zur Wehr setzen will. Aber ich hab überhaupt nicht in die Geschichte hineingefunden. Ich musste mich schon nach fünfzig Seiten zwingen, die Geschichte weiter zu lesen – und das hab ich auch nur getan, weil das Buch nicht ausgeliehen war, sondern mir gehört. Der Schreibstil der Autorin ist so ganz in Ordnung und teilweise bringt sie echt schöne Metaphern, aber ich fand ihn überhaupt nicht fesselnd, im Gegenteil.

Bis gefühlt dreißig Seiten vor Schluss passiert ÜBERHAUPT NICHTS, hatte ich das Gefühl. Und bei dem was passiert, kam ich mir ständig so vor, als würde ich Teil 2 einer Serie lesen und rein gar nichts kapieren, obwohl Schweigt still die Nacht ein Einzelband ist xD die merkwürdige Beziehung zwischen Tate und Mackie mochte ich auch überhaupt nicht und war mir unbegreiflich. Schade, denn ich hätte mir von der gesamten Geschichte doch viel mehr versprochen, denn Potential hat die Idee durchaus. Doch auch die Umsetzung der Untoten war irgendwie merkwürdig und ich hab oft einfach nicht verstanden, was dieses oder jenes an der Stelle sollte. Sprich: ich werde kein weiteres Buch mehr von der Autorin lesen.

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