Abgeschlossen: Beth Revis – Godspeed – Die Reise beginnt


Inhalt in drei Sätzen:

Die siebzehnjährige Amy und ihre Eltern, renommierte Forscher beim Militär, brechen zu einer gewagten und möglicherweise lebensgefährlichen Reise auf: sie lassen ihre Körper einfrieren, die mit dem Raumschiff Godspeed zu einem dreihundert Jahre entfernten Planeten gebracht werden sollen, damit dieser besiedelt werden kann. Doch etwas Unerwartetes geschieht: ein mysteriöser Unbekannter sorgt dafür, dass Amy lange vor der Ankunft auf dem Planeten wieder ins Leben geholt wird. Sie ist ganz alleine auf dem riesigen Raumschiff – bis sie Junior trifft, den zukünftigen Anführer der Godspeed, der sich auf den ersten Blick in die so anders aussehende Amy verliebt…

Meine Meinung:

Ich muss sagen, ich war neugierig auf Godspeed, hab allerdings eine normale Dystopie mit zerstörtem Planeten usw. erwartet. Das war aber überhaupt nicht der Fall! Amy und ihre Eltern brechen von der Erde auf, um in der Zukunft die neue Erde zu bewohnen, da ihre Eltern wichtige Forscher sind, also nix mit zerstörter Welt. Godspeed klingt eher nach Science Fiction für mich, aber nicht die Art Star Wars, sondern irgendwie… hach ich weiß auch nicht xD eine schöne Art Science Fiction, die auch mich als nicht besonders technisch begeistertes Mädchen in seinen Bann gezogen hat 😉

Der Schreibstil ist einfach nur total schön. Es ist nicht so locker-flockig mit viel Witz geschrieben wie manch andere Bücher, aber trotzdem lässt sich die Geschichte recht schnell lesen, weil es einfach nur total spannend ist. Die Gefühle und Emotionen, die Amy hat, als sie aus dem Eis erwacht oder die, die Junior – aus dessen Perspektive abwechselnd mit der von Amy geschrieben wird – gegenüber dem Ältesten, dem Anführer des Schiffs hat, waren so schön und fast herzzerreißend geschrieben, aber so, dass ich es nicht kitschig fand, obwohl ich da ein ziemlich gutes Radar für habe, sondern einfach nur schön und passend.

Auch die ganze Idee mit dem Raumschiff, auf dem mehrere tausend Menschen leben und das eine kleine Welt für sich auf dem Weg zu einem neuen Planeten darstellt, hat mir ziemlich gut gefallen und auch die Umsetzung. Es war toll zu lesen, wie Junior über die Godspeed denkt, auf der er geboren und aufgewachsen ist, stets mit dem Wissen, alles einmal führen zu müssen.

Auch das Ende und die vielen Spannungsmomente waren teils sehr unerwartet, was natürlich immer ein großer Pluspunkt ist! 😀

Ich bin neugierig auf den zweiten Band Godspeed – Die Suche geworden, den ich mir – wenn das Geld es zulässt… 😛 – bald zulegen werde 🙂

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