Schnell weg damit: Elizabeth George – Whisper Island – Sturmwarnung


Das war mal wieder eines dieser Bücher, auf die man besonders gespannt ist – von denen man im Endeffekt bitter enttäuscht ist xD

ich bin ein Fan der Inspektor Lynley-Romane von Elizabeth George, die mir bisher eigentlich echt ziemlich gut gefallen haben, deshalb hab ich mich auch darauf gefreut, das erste Jugendbuch der Autorin zu lesen. Aber – es war furchtbar xD hier ein kurzer Handlungsüberblick:

Die 14-jährige Hannah kann die Gedanken der Menschen um sie herum als leises Flüstern wahrnehmen. Ihr Stiefvater nutzt das gnadenlos aus und spannt das Mädchen für seine Geschäfte ein: sie horcht die Gedanken der Geschäftspartner ab und der Stiefvater beeinflusst sie anschließend dahingehend. Doch als Hannah über das Flüstern erfährt, dass ihr Stiefvater seinen letzten Geschäftspartner ermordet hat, ist sie in Lebensgefahr: zusammen mit ihrer Mutter Laurel und unter ihrem neuen Namen Becca King flieht das Mädchen nach Whidbey Island, wo sie allein bei Carol, einer Freundin der Mutter bleiben soll, bis diese alles für die Zukunft weitab vom Stiefvater geregelt hat – doch bei der Ankunft auf der Insel erfährt Becca, dass Carol tot ist. Ab diesem Zeitpunkt weiß das Mädchen nicht mehr, wem sie noch trauen kann…

Ja, ich dachte auch: Hey, das klingt voll cool, lieste das mal. Die Idee prinzipiell klang auch ganz spannend – das Problem: die Umsetzung. Mir hat der Stil, in dem das Buch verfasst war, gar nicht gefallen. Obwohl detailreich erzählt wurde, hatte ich das Gefühl, dass mir tausende Informationen fehlen, die ich gern gehabt hätte und das nicht aus irgendwelchen Krimiaspekten, sondern einfach so. Dazu kam noch, dass es einen allwissenden Erzähler gab, der auch wirklich alles wusste, doch Sätze wie „In diesem Moment wusste Becca noch nicht, wie wichtig Person XY einmal sein würde“ hasse ich xD ich mein – hallo? Das will ich doch bitteschön selber herausfinden!! Auf jeden Fall konnte ich mich mit der Protagonistin kein Stück identifizieren, man konnte ihren Charakter nicht richtig erkennen und das, was man von der Handlung bis ca Seite hundert, wo ich dann aufgehört habe zu lesen, erfahren hat, war auch sehr schwammig – höflich ausgedrückt.

Nein nein, dieses Buch war überhaupt nicht mein Fall und deshalb wurde es schleunigst weggelegt. Hat jemand von euch Whisper Island – Sturmwarnung auch gelesen und eine andere Meinung dazu? Kommentare erwünscht 🙂

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