Abgeschlossen: Heike Eva Schmidt – Schlehenherz


Inhalt in drei Sätzen:

Lila ist todtraurig, denn ihre beste Freundin Vio ist seit kurzem tot – ermordet, und der Mörder läuft noch frei herum. Um den Schmerz zu vergessen, entdeckt Lila irgendwann SchülerVZ für sich und beginnt, mit jemandem namens „Blauer Reiter“ zu chatten, der ihr romantische Gedichte schickt und behauptet, das selbe durchzumachen wie sie. Doch dann wird Lila im Wald von einem Unbekannten angegriffen und fast erwürgt, nur mit letzter Kraft kann sie fliehen – ist plötzlich auch ihr Leben in Gefahr?

Meine Meinung:

Jooa xD ich hatte jetzt nicht soo eine mega Spannung wie von einem „Erwachsenenkrimi“ erwartet und das bekam ich auch nicht. Allerdings war das Buch schon in Ordnung. Es war eben der typische Teeniekrimi, bei dem die Jugendlichen unbedingt selber nachforschen wollen und die Täter stellen. Lila allerdings war als Protagonistin ganz gut beschrieben, man konnte sich recht ordentlich in sie hineinversetzen, und auch die Trauer über den Tod ihrer besten Freundin wurde anschaulich erzählt. Ich bin jetzt nicht direkt begeistert, aber so zum kurzen Zeitvertreib ist dieses Buch gut, insbesondere wenn man danach gleich ins Bett will, dann kann man auf jeden Fall noch gut schlafen… *hust* 😛

Aktion Gemeinsam Lesen #10


The same procedure as every tuesday 😉 hier gehts zur Aktion: http://asaviels.blogspot.de/

Die Fragen für diese Woche lauten wie folgt:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Vampire Academy – Schattenträume“ von Richelle Mead und bin auf Seite 62.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Was ist denn eigentlich passiert?“, fragte er schließlich und sah mir in die Augen.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Hach, bei der Vampire Academy-Reihe hat mich das Serienfieber gepackt 😀 ist jetz nich so, dass ich die Bücher unheimliche Spitze finde, sie sind gut, aber hauptsächlich lese ich sie, weils praktischerweise die ganze Reihe in unserer Bücherei gibt und ich eben mal mit dem ersten angefangen hab und jetzt schon wissen möchte, wies weitergeht 😉 mittlerweile bin ich bei Teil drei angekommen, wobei ich Teil vier schon gelesen hab, weil ich ihn für Teil zwei gehalten hab… *hust gründliche Recherche for the win*

4. Bist du allgemein beim Lesen eher auf der Seite des Protagonisten oder des Antagonisten (Bösewicht, Gegenspieler)? Wie gut kommst du im aktuellen Buch mit deinem Protagonisten zurecht, also kannst du dich in ihn hineinfühlen oder eher nicht (gerne mit Begründung)?

 Hmm, das kommt ganz auf die Situation an. Ist der Protagonist sympathisch und kann ich mich in ihn/sie hineinversetzen, dann bin ich sehr gerne auf seiner Seite, insbesondere, wenn der Antagonist jemand wirklich „Böses“ ist. Ich finde die Antagonisten meistens ziemlich interessant – natürlich nur, wenn sie z. B. geheimnisvoll und spannend beschrieben sind. Ich denke, ich lass mich also sehr davon beeinflussen, wie die Antagonisten beschrieben werden und auftauchen – allerdings eher, wenn sie vom Autor so beschrieben werden und nicht aus direkter Sicht des Protagonisten xD

Zur zweiten Frage: wie komme ich im aktuellen Buch mit der Protagonistin zurecht? Also die Protagonistin der Vampire Academy-Serie ist Rose, eine Wächtervampirin. Da ich ja schon einige Teile der Reihe gelesen habe (siehe hier und hier), weiß ich, wie Rose ungefähr tickt. Ich mag sie irgendwie schon, obwohl sie ein überaus beachtliches Talent dafür hat, sich in Schwierigkeiten zu bringen 😀 doch das und die Tatsache, dass sie kein fehlerloser Charakter ist, macht sie für mich als Leser liebenswert, genau wie die Tatsache, dass sie einfach die Finger nicht von ihrem Mentor lassen kann, obwohl sie weiß, dass er tabu ist. Alles in allem ist ihre Schusseligkeit allerdings sehr überzeugend geschrieben, sodass Rose wirklich wie ein Mensch aus dem ganz normalen Leben wirkt und nicht wie eine überkandidelte Romanfigur 🙂

Abgeschlossen: Beth Revis – Godspeed – Die Reise beginnt


Inhalt in drei Sätzen:

Die siebzehnjährige Amy und ihre Eltern, renommierte Forscher beim Militär, brechen zu einer gewagten und möglicherweise lebensgefährlichen Reise auf: sie lassen ihre Körper einfrieren, die mit dem Raumschiff Godspeed zu einem dreihundert Jahre entfernten Planeten gebracht werden sollen, damit dieser besiedelt werden kann. Doch etwas Unerwartetes geschieht: ein mysteriöser Unbekannter sorgt dafür, dass Amy lange vor der Ankunft auf dem Planeten wieder ins Leben geholt wird. Sie ist ganz alleine auf dem riesigen Raumschiff – bis sie Junior trifft, den zukünftigen Anführer der Godspeed, der sich auf den ersten Blick in die so anders aussehende Amy verliebt…

Meine Meinung:

Ich muss sagen, ich war neugierig auf Godspeed, hab allerdings eine normale Dystopie mit zerstörtem Planeten usw. erwartet. Das war aber überhaupt nicht der Fall! Amy und ihre Eltern brechen von der Erde auf, um in der Zukunft die neue Erde zu bewohnen, da ihre Eltern wichtige Forscher sind, also nix mit zerstörter Welt. Godspeed klingt eher nach Science Fiction für mich, aber nicht die Art Star Wars, sondern irgendwie… hach ich weiß auch nicht xD eine schöne Art Science Fiction, die auch mich als nicht besonders technisch begeistertes Mädchen in seinen Bann gezogen hat 😉

Der Schreibstil ist einfach nur total schön. Es ist nicht so locker-flockig mit viel Witz geschrieben wie manch andere Bücher, aber trotzdem lässt sich die Geschichte recht schnell lesen, weil es einfach nur total spannend ist. Die Gefühle und Emotionen, die Amy hat, als sie aus dem Eis erwacht oder die, die Junior – aus dessen Perspektive abwechselnd mit der von Amy geschrieben wird – gegenüber dem Ältesten, dem Anführer des Schiffs hat, waren so schön und fast herzzerreißend geschrieben, aber so, dass ich es nicht kitschig fand, obwohl ich da ein ziemlich gutes Radar für habe, sondern einfach nur schön und passend.

Auch die ganze Idee mit dem Raumschiff, auf dem mehrere tausend Menschen leben und das eine kleine Welt für sich auf dem Weg zu einem neuen Planeten darstellt, hat mir ziemlich gut gefallen und auch die Umsetzung. Es war toll zu lesen, wie Junior über die Godspeed denkt, auf der er geboren und aufgewachsen ist, stets mit dem Wissen, alles einmal führen zu müssen.

Auch das Ende und die vielen Spannungsmomente waren teils sehr unerwartet, was natürlich immer ein großer Pluspunkt ist! 😀

Ich bin neugierig auf den zweiten Band Godspeed – Die Suche geworden, den ich mir – wenn das Geld es zulässt… 😛 – bald zulegen werde 🙂

Abgeschlossen: C. J. Daugherty – Night School – Du darfst keinem trauen


Inhalt in drei Sätzen:

Nachdem ihr älterer Bruder Christopher spurlos verschwunden ist, rebelliert Allie – bis ihre Eltern genug von ihrem Verhalten haben. Sie schicken sie auf die mysteriöse Cimmeria Academy, ein Internat, auf dem Handys, Computer usw. verboten sind, weswegen sich Allie zunächst widerstrebend dorthin begibt, doch bald beginnt sie, die Schule zu mögen. Schließlich gibt es da Carter und Sylvain, zwei attraktive Jungs, die sich für sie interessieren und Allie findet in Jo rasch eine gute Freundin – doch eines Abends gibt es plötzlich einen Brand und eine Schülerin kommt ums Leben, und auf einmal gerät Allie zwischen die Fronten der  geheimnisvollen Night School und weiß nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann…

Meine Meinung:

Ich hab ehrlich gesagt ziemlich viel von dem ersten Teil der Night School-Reihe erwartet, denn ich habe bisher nur Gutes darüber gelesen oder gehört. Und zu meiner Erleichterung bin ich auch nicht enttäuscht worden. Das Buch hat mir vom Schreibstil her super gefallen, er war sehr flüssig zu lesen und auch oft ziemlich spannend. Allie, so fand ich, war eine sympathische Protagonistin, die einem eigentlich nie auf den Wecker ging und es gab auch nicht wirklich viele Szenen, in denen ich mich über sie geärgert hätte, weil sie so und nicht anders reagiert hat. Teilweise kam ein biisschen viel Teenieschwärmerei und dergleichen vor, aber es hielt sich noch durchaus im Rahmen 😀

Was ich auch super fand war, dass das Buch – wider dem Erwarten, wenn man es sich anschaut oder den Klappentext durchliest – kein Fantasyroman im herkömmlichen Sinne ist, sondern eher auf Mystery und leichten Thrillerelementen basiert. Man erwartet eigentlich irgendwelche Vampire, Werwölfe, Engel oder was weiß ich für Viecher, aber es geht tatsächlich nur um Menschen.

Die mysteriöse Night School, Titelgeberin für die Buchreihe, bleibt lange Zeit im Dunkeln und es hat mir gefallen, dass der Leser genau so viel weiß wie  Allie – nämlich gar nichts. Das ändert sich zum Schluss hin, doch es bleibt nach wie vor spannend – weswegen ich natürlich auch nicht spoilern kann und werde 😀

Zum Cover: es hat mir gut gefallen, es ist jetzt nicht das mega Bild drauf, aber ich finde, es passt ganz gut zu dem Geheimnisvollen, das einen die ganze Geschichte über begleitet. Dazu kommt noch, dass die Reihe ja auf fünf (!!) Bände ausgelegt ist – eine respektable Zahl für eine Buchreihe von doch ganz beachtlichem Umfang der einzelnen Teile, wie ich finde 🙂 und alle heißen „Night School“ plus ein Untertitel, der sich aus einem Zitat zusammensetzt, dass sich über Bände 1-5 zieht. Diese Idee gefällt mir total gut, weil das irgendwie so ein fortlaufendes Ding ist 🙂

Teil zwei steht bereits auf der Wunschliste!!