Harcore-Ferien-Lese-Challenge #3


Sodele, nachdem ich jetzt von meinem Urlaub zurück bin und auch seit letzter Woche schon wieder einiges gelesen hab, folgt hier die aktuelle Harcore-… nein, ich zähl jetzt nicht nochmal alles wieder auf 😀 die Rechnung sollte (*hüstel*) euch ja schon wohlbekannt sein, weil ihr natürlich alle jeden Tag nur darauf brennt, dass hier im Blog ne neue Rezension erscheint.

Ich zählte mit meinen eigenen, wunden Händen und folgendes Ergebnis kam heraus:

Ausgangszustand: 23 eigene + 13 geliehene = 36 uB

Neue Lage: (23 – 1) eigene + (13-6) geliehene = 29 uB

Oh mein Gott, es tut sich ja tatsächlich was ^^

Abgeschlossen: Viermal Paradies und zurück


Inhalt in drei Sätzen:

Die Geschichte wird von vier Jugendlichen erzählt, die sich an einem gemeinsamen Punkt begegnen: dem Urlaubsresort Paradise in der Karibik. Jena macht dort Urlaub mit ihrer Mutter, deren alter Schulfreundin und ihrer Tochter Skye, auf deren super Aussehen und ihre Schauspieljobs Jena furchtbar neidisch ist – allerdings hat sie keine Ahnung, dass Skye insgeheim Selbstmordgedanken plagen. Und Owen, der sich selbst „Loser mit Laptop“ nennt, ist mit seinem Bruder Dakota auf der Insel, der sich sowohl an Jena und an Skye ranmacht, obwohl seine Freundin erst vor kurzem gestorben ist…

Meine Meinung:

Ein typischeres Buch für eher jüngere Jugendliche gibts wohl kaum. Die Geschichte wird nacheinander aus den vier Perspektiven erzählt, aber nicht jeder erzählt dieselbe Szene, sondern es wird fortgesetzt. Jena beginnt im April, danach kommt Dakota im Mai und so weiter; und im Endeffekt sind alle Geschichten miteinander verknüpft.

Ja, was soll ich groß dazu sagen?… Ich hab das Buch, das ziemlich dünn ist, an einem Tag ausgelesen, man kann es ziemlich schnell lesen, aber es gehört jetzt nicht zu denen, die wahnsinnig lange im Kopf bleiben. Es war ne nette Erfahrung, aber das wars auch. Kein unglaublich gutes Buch, aber ich fand es ganz nett. Die Sprache ist sehr jugendlich, was mich aber nicht gestört hat, und es ist doch schon interessant, den Figuren bei ihrer Entwicklung zuzusehen – die sie im Laufe des Buches definitiv alle vollziehen.

Für jüngere Leser, die gerne Geschichten quasi „aus dem Leben“ lesen!

Abgeschlossen: Von der Nacht verzaubert


Inhalt in drei Sätzen:

Nach dem Tod ihrer Eltern muss Kate mit ihrer älteren Schwester zu ihren Großeltern nach Paris ziehen, wo sie sich in Depressionen verkriecht. Doch als Kate den geheimnisvollen Vincent kennenlernt und die zwei sich ineinander verlieben, ändert sich alles und Kate spürt wieder, wie es ist, glücklich zu sein. Doch Vincent ist kein normaler Mensch: er ist ein Revenant, eine Art Geist – unsterblich, jedoch gezwungen, immer wieder sein eigenes Leben für das anderer zu opfern…

Meine Meinung:

Ich hab „Von der Nacht verzaubert“ echt verschlungen. Eigentlich sollte es von mir keine Top-Bewertung bekommen, denn eigentlich sind genau die Klischees erfüllt, die ich normalerweise an Büchern hasse: Armes, kleines, sechzehnjähriges Mädchen, von dem die Eltern vor kurzem gestorben sind und das jetzt todtraurig ist trifft mysteriösen Typ und verknallt sich auf den ersten Blick. Brr.

Aber was mich dann doch dazu veranlasst, den Stern rauszuholen, ist der zuckersüße, absolut niedliche und total schöne Schreibstil. Obwohl objektiv gesehen die ganzen oben genannten Klischees erfüllt werden, hat mich das irgendwie beim Lesen gar nicht gestört, ich fand es einfach nur total niedlich – und natürlich war für mich als Französisch-Liebhaberin noch ein Plus, dass die Geschichte in Paris spielt 😉 auf jeden Fall kann ich es nur weiterempfehlen. Auch die Idee mit den Revenants, die gezwungen sind, ihr Leben für andere zu opfern, dafür aber unsterblich sind, fand ich ziemlich interessant; es war mal irgendwie was neues, nicht immer nur die alte Vampirklatsche oder das unter nem anderen Namen.

Den Anfang fand ich zwar ein bisschen plötzlich – innerhalb von fünf Seiten plusminus wird die komplette Vorgeschichte mit dem Tod von Kates Eltern und dem Umzug nach Paris sowie ihrer Trauer abgehandelt, das fand ich ein bisschen schade.

Trotzdem, nach dem ganzen Lesen überwiegt der – hab ichs schon gesagt? – wunderschöne, total niedliche Schreibstil 😀 Und, omg, das hab ich ja total vergessen, das Cover! Schaut euch das COVER an! Ich hab schon lang nicht mehr so ein wunderschönes Cover gesehen *__* ich bin ja jemand, bei dem die äußere Erscheinung bei der Buchauswahl ne ziemlich wichtige Rolle spielt, aber dieses Cover ist einfach nur mega schön 🙂 musste mal gesagt werden xD

Abgeschlossen: Wunderkerzen


Inhalt in drei Sätzen:

Philip und Tessa waren mal ein Paar, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten: sie ist der totale Chaot, Philip ein Perfektionist, der Wert auf ein teures Äußeres legt. Doch als Tessa versehentlich ihr Haus in die Luft sprengt, braucht sie den besten Anwalt der Stadt: dummerweise – wie sollte es anders sein – ist das Philip, den sie seit vier Jahren, seit der hässlichen Trennung, nicht mehr gesehen hat, und nun muss sie ihn um Hilfe bitten. Doch was ist mit dem süßen Polizisten, der versucht, sie wegen Explosion zu verklagen?

Meine Meinung:

Ich hab ein normales Frauenunterhaltungsbuch erwartet, und das hab ich auch bekommen. Keine hochgeistige Literatur, ich wiederhole mich bei dem Thema gern, aber es war ganz okay und amüsant. Die Geschichte zwischen Tessa und Philip und die ganzen anderen Liebesverwicklungen, die so auftauchen, waren in Ordnung bis teilweise schon ziemlich gut. Was zum schnell zwischendurch lesen, wenn einem diese Art der Lektüre gefällt 🙂