Abgeschlossen: Göttlich verdammt


Inhalt in drei Sätzen:

Helen lebt auf der Insel Nantucket ein ruhiges Leben mit ihrem Vater. Doch als die neue Familie auf der Insel auftaucht, ist es mit der Ruhe vorbei: vom ersten Moment an empfindet Helen einen ihr unerklärlichen, aber brennenden Hass auf alle Mitglieder der Familie Delos. Doch als Lucas Delos ihr zufällig das Leben rettet, wird dieser Bann aufgehoben, und Helen erfährt endlich, wieso sie sich ihr ganzes Leben so anders gefühlt hat: Sie stammt, genau wie die Delos, von den alten griechischen Göttern ab und hat deren Superkräfte geerbt – doch als einzige noch Überlebende gehört sie einem feindlichen Haus an, und plötzlich wird sie von sämtlichen Seiten gejagt…

Meine Meinung:

Ich wollte die Göttlich-Reihe schon eine ganze Weile unbedingt lesen, weil mir eine Freundin davon vorgeschwärmt und die Bücher als ihre Lieblingsbücher bezeichnet hat. Ich muss sagen, Göttlich verdammt hat mir ganz gut gefallen, aber im Vergleich zu einigen anderen Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen hab, hinkt es doch ein bisschen. Die Idee finde ich ziemlich gut, da ich Latein in der Schule hatte und mit dem ganzen Götterkrimskrams mein Abi hinter mich gebracht hat, fand ich das ziemlich interessant und es war auch halbwegs gut umgesetzt. Auch der meistens ziemlich nervige Fakt, wenn die Hauptperson viiiel mächtiger und tausendmal toller is als jeder andere (was hier leider auch der Fall war), wurde ganz gut umgesetzt, so dass Helen einem nicht auf die Nerven ging.

Die Liebesgeschichte war natürlich zu erwarten – Helen und Lucas verlieben sich, dürfen aber nicht zusammen sein. Doch obwohl die Idee alt ist, fand ich sie auch ganz gut umgesetzt und es war nicht so schrecklich schnulzig wie in manch anderen Büchern. Allerdings, was mich ein bisschen pikiert hat, war, dass die beiden dann irgendwie doch sehr schnell zur Sache kamen! Um mal ein Beispiel zu erwähnen: weil Lucas weiß, dass sie verschiedenen Häusern angehören und deshalb nicht zusammen sein dürfen, belässt er es beim Händchen halten. Als er eines Nachts wieder bei Helen vor dem Fenster schläft, um sie zu bewachen, bittet sie ihn rein und er LEGT, schlicht legt sich auf ihr Bett. Sie will ihn küssen, aber er dreht den Mund weg. Helens Satz: Sie konnte nicht verstehen, wieso er nicht mit ihr schlafen wollte. ÄHEM HALLO? Gehts noch? 😀 Das hat mich doch ein bisschen gewundert, immer diese Liebesgeschichten, in denen es als so furchtbar romantisch gilt, mit dem Typen gleich in der ersten Nacht ins Bett zu hüpfen.

Nee Mädels, so geht das nich! Ich hab hier nen pädagogischen Auftrag 😀 Abgesehen davon wurde das Buch gegen Ende immer besser, und entgegen meiner Erwartungen will ich den zweiten Teil jetzt doch lesenxD

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Ein Gedanke zu “Abgeschlossen: Göttlich verdammt

  1. Pingback: Josephine Angelini – Göttlich verdammt « Das Bücherbuch

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