Jennifer Gooch Hummer – Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam


Titel: Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam [Originaltitel: Girl unmoored]

Reihe: -

Autor: Jennifer Gooch Hummer

erschienen: 2014 bei: Carlsen

Umfang: 350 Seiten

Preis: 17,90 €

Genre: Contemporary

Empfehlung für: alle Contemporary-Liebhaber, die gegen eine etwas jüngere Protagonistin nichts einzuwenden haben und die auch mal das berühmte “Was anderes” lesen wollen ;)

Bewertung: a_smiley_gruen

Zum Inhalt und meiner Meinung: Weiterlesen

Have a look at that book! #3


In Have a look at that book stelle ich euch Bücher vor, die für mich hervorstechen. Egal, ob durch eine tolle Aufmachung außen, innen, einen besonders kreativen Titel, eine Reihe, die zusammen schön aussieht – alles fällt unter diese Kategorie! Dabei werde ich euch hauptsächlich Fotos von dem betreffenden Buch bzw. den Büchern zeigen, denn wenn es ums Aussehen geht, sollen Bilder bestechen und nicht die Worte.

Kai Meyer – Die Seiten der Welt

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Liebster-Award, die Zweite!


Ganz spontan beantworte ich hier mal ein paar Fragen ^^

diesen Tag habe ich schon mal mitgemacht, aber da ich Lust hatte, die Fragen, die Anna & Nadja von Bookwormdreamers gestellt haben, mache ich es einfach xD ich werde allerdings weder jemanden taggen, noch mir selbst Fragen ausdenken – einfach weil ich es schon mal gemacht habt und das echt schwierig ist!

Meine erste Runde dieses Award mit Taggen und alldem findet ihr übrigens hier ;)

1. Wenn du liest, machst du da gerne etwas nebenbei (z.B. Musik hören) oder konzentrierst du dich lieber vollkommen auf dein Buch?

Also hierzu habe ich eine eindeutige Antwort: wenn ich lese, dann mache ich NIX anderes nebenher. Nicht Musik hören, nicht Fernsehen, nix. Was sehr interessant ist, weil ich eigentlich ein fürchterlich unruhiger Mensch bin :D ganz selten mache ich nur eine Sache auf einmal, sondern immer mehrere gleichzeitig, weil ich sonst absurderweise das Gefühl habe, ich verschwende meine Zeit – auch wenn das natürlich Blödsinn ist. Beim Hörbuch hören z. B. MUSS ich nebenher eine Beschäftigung haben, sonst werde ich da total unruhig :D
Ich bin sehr froh, dass das sich bisher aus meinem Leseverhalten komplett rausgehalten hat xD

2. Wie viel Seiten schaffst du in einer Stunde, wenn du es wirklich schaffst, eine Stunde durchzulesen?

Sehr interessante Frage… schaffen tu ich es theoretisch schon; praktisch hab ich nur selten Zeit, im Moment wirklich eine oder sogar mehrere Stunden am Stück durchzulesen. Vielleicht schaffe ich es ja morgen in der Bahn ;)
Ich denke, in einer Stunde schaffe ich bei einem deutschen Buch so um die 80 Seiten. Je nach dem natürlich, wie groß es geschrieben ist und wie leicht und flüssig sich der Text lesen lässt. An die hundert komme ich glaub ich allerdings doch nicht ganz ran. Bei englischen Büchern ist es ungefähr die Hälfte, so 40 – 50 Seiten.

3. Magst du deinen Sub oder stört er dich?

Ihr habt euch richtig, richtig tolle Fragen ausgedacht, bei denen man richtig nachdenken und diskutieren kann :D find ich super! :)
Um das mal loszuwerden. Jetzt zur Frage :D
Früher hat mein Sub mich teilweise gestört. Immer dieses “Oooh, ich hab so viele Bücher auf dem Sub!”-Gejammere, das man doch nicht so wirklich ernst meint, weil seien wir ehrlich: wenn wir unseren Sub nicht lieben würden, dann wäre er nicht vorhanden. Ich mag meinen Sub sehr gerne mittlerweile, seitdem ich aufgehört hab, ihn als ein Objekt zu betrachten, dass man in Zahlen ausdrücken muss und seine Güte daran bestimmen kann, wie viel oder wenig draufliegt. Mittlerweile halte ich das für Schwachsinn – ich versuche nur ungefähr, es im Rahmen des geistig normalen Maßes zu halten :D tausende Bücher ungelesen im Regal zu haben ist für mich dann auch wiederum irgendwo Geldverschwendung, ich will ja schon lesen, was ich mir kaufe.

4. Zu welcher Tageszeit liest du am liebsten? Morgens, mittags, abends?

Was ich mir seit bestimmt zehn Jahren nicht nehmen lasse, ist, beim Frühstücken morgens zu lesen. Natürlich nicht, wenn ich mit anderen esse, aber wenn ich allein bin, dann wird ausnahmslos immer gelesen. Ich schaffe zwar nicht unbedingt viele Seiten, aber es ist irgendwie ein schönes Ritual.
Ansonsten bin ich recht anspruchslos – wann immer ich Zeit habe, lese ich, in den Ferien auch am liebsten den ganzen Tag ;) Manchmal ist es aber auch ganz schön, sich im Schlafanzug mit einem Buch ins Bett zu flacken und in die Nacht zu lesen – nur leider hab ich das Problem (was vermutlich an dem hektischen Rödeln liegt, dass ich ständig an den Tag lege :D), dass ich ganz oft sooo müde werde, sobald ich mich mit einen Buch hingesetzt habe, auch wenn ich nachts gut und genug geschlafen habe xD das ist dann etwas nervig, tritt aber immer so phasenweise auf. Kennt das eigentlich noch jemand? Ich schlaf dann wirklich richtig ein :D

5. Hörst du auch Hörbücher oder Hörspiele oder liest du deine Bücher nur? Oder tust du beides gar parallel?

Diese Frage hab ich vorhin ja schon indirekt beantwortet: ja, ich mag Hörbücher sehr gerne. Ich bin mit den Harry Potter-Hörbüchern aufgewachsen und liebe sie einfach abgöttisch :D
Ich höre auch allgemein sehr gerne Hörbücher und finde, dass wenn mir ein Buch nicht sehr gut gefallen hat, das Hörbuch mir trotzdem viel eher zusagen kann, besonders wenn ich was nebenher mache. Allerdings höre ich die Hörbücher am liebsten, wenn ich das Buch dazu schon gelesen habe. Das stört mich auch nicht, dass ich die Geschichte dann schon kenne; viel eher find ich es schön, das nochmal rekapitulieren zu können ^^ Hörbücher ohne das Printbuch zu kennen, das ist irgendwie nicht so meins… ich bin grade dabei, mich reinzufinden ;)

6. Seit wann liest du? Und welches Buch bzw welche Bücher haben dich zum Lesen gebracht?

Diese Frage kann mich nicht anders beantworten als mit: immer. Ich war schon als Kind so, dass ich immer an Worten und Geschichten interessiert war. Mit fünf habe ich mir selbst Lesen beigebracht, indem ich meine Eltern ständig gefragt hab, was dieses und jenes Wort heißt, weil mir die Erzieherinnen im Kindergarten immer zu langsam vorgelesen haben :D
Hierbei muss ich auch meinen Eltern danken, die mir immer und viel vorgelesen haben. Das hat mich vermutlich geprägt und ich bin sehr froh drüber <3
Meine absolute Leidenschaft fürs Lesen habe ich dann wohl mit sechs oder sieben Jahren entdeckt, als ich von meiner Tante den ersten Harry Potter geschenkt bekommen habe. Da gab es kein Halten mehr, ein Buchjunkie war geboren, und es hat sich konsequent bis heute gehalten :D auch wenn es Zeiten gab, in denen ich vielleicht weniger gelesen habe oder nicht genau wusste, was mein Genre war – gelesen hab ich immer.

7. Was tust du in einer Leseflaute? Hattest du denn schon einmal eine?

Igitt, ja, und ich mag sie gar nicht. Aber da kann man nichts anderes machen, als: abwarten und viel Tee trinken.

8. Hast du dir schon einmal ein Buchkaufverbot auferlegt? Und hat es funktioniert?

Seit ich zu meiner sagenhaften Erkenntnis gelangt bin, dass es irgendwie dem Sinn des Lesens und dem Spaß daran (zumindest für mich) widerspricht, sich dauernd irgendwelche Dinge festzusetzen, nicht mehr.
Früher hab ich mir hin und wieder gesagt: so, jetzt wird erst mal nix gekauft! Und eine Zeitlang habe ich das dann auch immer durchgehalten, bis ich fand, dass es nicht mehr das richtige zu tun ist und wieder mit Kaufen angefangen hab :D aber ich finde, es bringt viel eher was, mit gesundem Menschenverstand an den Sub ranzugehen, anstatt sich blöde Verbote zu setzen.

9. Liest du auch Graphic Novels, Comics oder Mangas?

Ich würde gern mal in die Richtung gehen, bin aber bisher nicht auf den Geschmack gekommen.

10. Wie behälst du über deinen aktuellen Sub den Überblick? Führst du eine Liste?

Habe ich früher, tu ich aber aus oben genannten Gründen nicht mehr, da ich nicht will, dass meine Lesefreude durch irgendwelche blöden Statistiken getrübt wird. Ich weiß grob, in welchem Rahmen er sich befindet und das langt mir zu wissen. Ich sehe ja, welche Bücher ich noch nicht gelesen hab und ich lese sie einfach und denke sonst nicht mehr groß drüber nach :D

11. Was tust du in deiner Freizeit, wenn du mal nicht zu einem Buch greifst?

Meine zweite aktuell große Leidenschaft (ok, sonderlich weit ab vom Thema ist das jetzt nicht xD): Booktube-Videos gucken :D ehrlich, ich könnte mich stundenlang auf Youtube rumtreiben und zuhören, wie wildfremde Leute über Bücher faseln, ich finde das so toll! :)
Ich hab auch selbst schon ein paar Videos gemacht und würde das gerne viel öfter – leider hab ich kein gutes Equipment und in letzter Zeit spinnt auch mein Youtube-Upload-Fenster -.-

Das war der Tag! Nochmal danke für Anna und Nadja fürs Taggen, ich hoffe, euch hat der Tag ebenso viel Spaß gemacht wie mir! :)

Have a look at that book! #2


In Have a look at that book stelle ich euch Bücher vor, die für mich hervorstechen. Egal, ob durch eine tolle Aufmachung außen, innen, einen besonders kreativen Titel, eine Reihe, die zusammen schön aussieht – alles fällt unter diese Kategorie! Dabei werde ich euch hauptsächlich Fotos von dem betreffenden Buch bzw. den Büchern zeigen, denn wenn es ums Aussehen geht, sollen Bilder bestechen und nicht die Worte.

Libba Bray – The Diviners: Aller Anfang ist böse

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Have a look at that book! #1


Hallo Leute, ich melde mich endlich wieder aus der ungeplanten Blogpause zurück!! In der letzten Zeit hat sich meine Bloggerlaune wieder etwas aufgetan und was könnte es besseres geben, als meinen (hoffentlich erfolgreichen) Wiedereinstieg ins regelmäßige Bloggen mit einem neuen Format zu beginnen!?

 

In Have a look at that book stelle ich euch Bücher vor, die für mich hervorstechen. Egal, ob durch eine tolle Aufmachung außen, innen, einen besonders kreativen Titel, eine Reihe, die zusammen schön aussieht – alles fällt unter diese Kategorie! Dabei werde ich euch hauptsächlich Fotos von dem betreffenden Buch bzw. den Büchern zeigen, denn wenn es ums Aussehen geht, sollen Bilder bestechen und nicht die Worte.

Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, habe ich mir gestern beim Bücher- & Bloggerstammtisch in Stuttgart gekauft. Ich hab es mal so richtig krachen lassen und mir einiges mitgenommen – zu diesem Buch gibts allerdings eine kurze witzige Geschichte:
Ich hatte schon einiges an Büchern in der Hand, die ich definitiv haben wollte; und dann kam ich an dem Buch vorbei, um das es hier heute geht. Das Cover hat mich schon sooo oft beeindruckt, weil ich es so hübsch finde, dass ich mir dachte: hmm, warum nicht. Allerdings kaufe ich mir ganz selten Contemporary als Hardcover, also war ich ein bisschen zögerlich und hab mir selbst gesagt: wenn es unter dem Schutzumschlag schön aussieht, dann kaufste es und wenn nicht, dann halt nicht. Seht selbst, was daraus geworden ist :D ich sage euch nur so viel, es war um mich geschehn ;)

Jennifer Gooch Hummer – Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam

eine Inhaltsangabe zum Buch könnt ihr euch hier durchlesen.

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Warum Bücher?


Ich hatte heute Abend mit meinem Mitbewohner eine sehr große Diskussion über die Buchpreisbindung. Warum man das Verlagswesen braucht.
Und ich begann, mich zu fragen, warum ich eigentlich Bücher machen will.

Sein größter Kritikpunkt: Ebooks sollten kostenlos sein. Und Verlage müssen sich ganz neue Geschäftsmodelle ausdenken. Warum sollen Leute dafür bezahlen, meinte er, sich ein Ebook runterzuladen, wenn man es auch für lau haben kann?

Es fällt mir nicht ganz einfach, darauf eine Antwort zu geben. Vieles von dem hat mich in meiner Verlagsmensch- und Leserseele getroffen, aber ich muss zugeben, dass er Recht hat. Verlage MÜSSEN umdenken. Selbst ohne den Giganten Amazon könnte mit der sich wandelnden Konsumwelt das Buch nicht so Bestand haben, wie es das in den letzten fünfzig Jahren hatte.

Er hat auch angemerkt, dass die Kinder und Jugendlichen viel viel weniger lesen als früher. Das stimmt – meiner Meinung nach aus dem einen Grund: früher konnte man ja nahezu nichts anderes machen! Als meine Eltern Kinder waren, da gabs noch kein Fernsehen, und um sich nicht zu Tode zu langweilen, hat eben jedes Kind gelesen! Logisch, dass beim heutigen Medienverhalten sich einiges ändert.

Das Konsumverhalten ist schuld. Mal wieder. Könnte man ja so einfach sagen. Wir sind es heutzutage so gewohnt, alles vor die Füße geschmissen zu bekommen, mehr noch, wir müssen den andauernden Information- und Angebots-Overflow irgendwie wegstecken, sodass wir gar nicht mehr anders können: wir erwarten schlicht, alles umsonst zu bekommen – denn es ist ja auch so!

Also komm ich zu meiner Frage von ein paar Zeilen vorher zurück: warum sollte ich für ein Ebook zahlen, wenn ich das kostenlos auf Rapidshare oder wie sie alle heißen bekomme?
Für mich gibts da im ersten Moment nur eine Antwort: WEIL ES SICH GEHÖRT! Da hat jemand Energie, Geld und Arbeitszeit und vermutlich auch Mühe und Herzblut investiert. Erwarte ich denn, meine Lebensmittel umsonst zu bekommen? Nö, da bezahle ich auch dafür, denn irgendwie ist mir klar, dass ich den Bauern (und Zwischenhandel und wen auch immer, das lassen wir jetzt mal außen vor, das ist nicht das Thema) für mein Steak irgendwie vergüten muss!
Ganz ehrlich: haben euch eure Eltern denn keinen Anstand beigebracht? Sorry, aber diese Frage stellt sich mir einfach – würdet ihr eine Leistung, die ihr selbst erbracht habt und die euch Mühe und Zeit UND sogar Geld gekostet hat, umsonst irgendwo anbieten? Nee, natürlich nicht, denn keiner macht heutzutage mehr was umsonst! Aber die Verlage sollen es!?!?!

Puh, ich muss wieder ein bisschen sachlich bleiben. Ich entschuldige mich, aber ich sehe das anders als der Großteil der Welt.

Bücher sind für mich kein Konsumgut, wie ein Lebensmittel etwa oder ein Haushaltsgegenstand. Zu Büchern baut man emotionale Bindung auf. Bücher haben jahrtausendelange Tradition in unserer Kultur. Ist es nicht faszinierend, was simple, geschriebene Worte mit Menschen tun? Wie Bücher Emotionen wachrufen können? Warum sollten wir dieses einmalige Gut BUCH, das es so kein zweites Mal gibt, völlig unter seinem Wert verkaufen?
Muss es denn wirklich immer und ausschließlich um den Preis gehen?

Um mal kurz noch meine Meinung zur Buchpreisbindung klarzumachen: Deutschland hat weltweit mit die Bücher von der höchsten Qualität. Das merkt im Vergleich mit einem amerikanischen Taschenbuch sogar ein Blinder. Verlagswesen hat Tradition in Deutschland, und was wir tun, tun wir ganz gut.
Die Buchpreisbindung sorgt dafür, dass diese Qualität erhalten werden kann. Die BPB sorgt dafür, dass ihr eure Bücher auch in kleinen, schnuckeligen Buchläden mit netten Verkäufern erwerben könnt, die sich noch selbst mit den Büchern beschäftigen, so wie es ein qualifizierter Verkäufer mit dem Produkt, das er vertreibt, eigentlich tun sollte. Gäbe es sie nicht, dann würden – wie in Amerika – die großen Ketten den Markt dominieren und die Vielfalt wäre erheblich eingeschränkt.
Das ist doch kein Problem, denkt jetzt vielleicht der eine oder andere von euch; aber dann verstehst du nicht, wie wir denken. Echte Bücherliebhaber lieben die Vielfalt. Ich liebe es, die verschiedensten Genres und Richtungen zu erkunden!
Dass der Autor eine vergütungswürdige Leistung erbracht hat, das scheint jedem automatisch klar zu sein. Dass der Verlag aber eine ebenso große Leistung erbringt, eher nicht –  und das meine ich ganz genau so wie ich es sage – das was der Verlag macht, ist NICHT zu vernachlässigen. Mit einem Buch wird so viel hinter den Kulissen gemacht. Klar, die meisten Leser haben da keinen Einblick und denken sich womöglich, “hach, so ein Buch, das ist ja schnell gemacht.”

Ich formuliere es in einem Wort: NEIN. Bücher machen, GUTE Bücher machen, erfordert Zeit und ein wenig Hingabe. Nennt es idealistisch, aber für mich macht es einen Unterschied, ob ich einen Toaster herstelle oder ein Buch. Jedes Buch verdient meiner Meinung nach die größtmögliche “Zuwendung”, damit es sowohl den Anstrengungen des Autors als auch denen des Verlages gerecht werden kann. Und somit macht sich der Preis dafür auch verdient.

Bücher sind für mich keine Ware. Bücher sind ein Teil unserer Kultur, den ich für schützenswert erachte. Gott sei Dank lesen nach wie vor viele Menschen. Und Gott sei Dank lest auch ihr. Gott sei Dank kenn ich so viele Leute, für die Bücher ebenfalls mehr sind als ein bloßer Dekoartikel im Regal. Die nie erwarten würden, Bücher geschenkt zu kriegen oder sich dem gleichgültig gegenüber zeigen, wie Amazon mit den Verlagen umspringt, bloß weil sie es können. Toll, dass ihr lest. Bitte tut es weiterhin. <3